Fachkräfte-News

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  1. Qualitätsstandards würden zu einem Zufallsprodukt werden, kritisiert DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach mit Blick auf den aktuellen Gesetzentwurf zur Verbesserung der Kita-Qualität. Im Interview spricht er über die geplanten Regelungen und die Herausforderungen im System der Kindertagesbetreuung. Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat sich mit einer Stellungnahme zum Entwurf des Gute-Kita-Gesetzes geäußert.
  2. Die Reihe Perspectives on youth bietet ein Forum für Information, Diskussion, Reflexion und Dialog zur europäischen Entwicklung in den Bereichen Jugendpolitik, Jugendforschung und Jugendarbeit. Die aktuelle Ausgabe knüpft an die Inhalte des Symposiums zur Jugendbeteiligung in einer digitalisierten Welt an, welches im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Europäischen Kommission und dem Europarat im Jugendbereich organisiert wurde.
  3. Rund ein Viertel aller Armutsgefährdeten in Deutschland ist jünger als 25 Jahre. Doch Jugendliche haben keine Lobby. Sie machen etwa zwölf Prozent der Bevölkerung in Deutschland aus und können ihre Interessen nur schwer durchsetzen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle „Monitor Jugendarmut in Deutschland 2018“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS).
  4. Vom 30. Januar bis 3. Februar treffen sich deutsche und türkische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie Lehrkräfte mit Erfahrung im Türkei-Austausch in Berlin. Ziel ist, dass die Teilnehmenden zu aktiven Multiplikatoren in den deutsch-türkische Beziehungen werden und ihre Erfahrungen und Ideen aus dem Programm weitergeben. Bewerbungen sind noch bis 5. Dezember möglich.
  5. Für das neue Bundesprogramm „Respekt Coaches/Anti-Mobbing-Profis“ haben Bundesfamilienministerin Giffey und Landessozialministerin Reimann am 16.11.2018 den Startschuss gegeben. In Hannover trafen sie mehr als die Hälfte der insgesamt 200 Respect Coaches. Das sind speziell geschulte Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die an bundesweit 175 Schulen im Einsatz sind.
  6. Der Landesjugendring NRW nahm auf seiner diesjährigen Vollversammlung den Jugendverband DIDF (Föderation der Demokratischen Arbeitervereine) als Mitglied auf und wählte ein neues Vorstandsmitglied. Zudem ging das Projekt „#jungesnrw – Perspektiven vor Ort” für mehr Jugendbeteiligung in der Kommune an den Start und der Landesjugendring präsentierte seinen Relaunch sowie den Imagefilm „#weilwirdasind”.
  7. 2018 endet in der Schweiz das Nationale Programm gegen Armut. Von 2014 bis 2018 sind neue Grundlagen für die Armutsprävention erarbeitet, innovative Projekte realisiert und die Zusammenarbeit gestärkt worden. Deshalb ziehen Bund, Kantone, Städte, Gemeinden und Zivilgesellschaft eine positive Bilanz. Angesichts der weiterhin bestehenden Herausforderungen erklären sie sich außerdem bereit, ihre Anstrengungen gemeinsam fortzusetzen.
  8. Wissenschaftlerinnen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg haben ein Programm entwickelt, das die Internet- und Computerspielabhängigkeit bei Jugendlichen erstmals signifikant reduziert. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler den funktionalen Umgang mit Alltagsproblemen und werden befähigt, technische Medien kritisch zu beurteilen.
  9. Demokratie muss gelernt werden. Schulen sind hierfür ein wichtiger Ort, da sie alle Kinder und Jugendlichen erreichen. Dem werden Schulen in Deutschland derzeit aber nicht hinreichend gerecht. Eine Befragung unter mehr als 1.200 Lehrkräften zeigt, dass Demokratie im Unterricht nur eine untergeordnete Rolle spielt. Eine Ursache: Das Thema wird in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften zu wenig behandelt.
  10. Das Forschungsprojekt ‚Nur mal schnell die Welt retten‘ möchte im Ergebnis Kinder und Jugendliche an das Themenfeld Nachhaltigkeit heranführen. Sie sollen zu verstehen lernen, welche möglichen Auswirkungen, aber auch Grenzen individuelle oder organisationale Bemühungen im Feld der Nachhaltigkeit haben können. Thematisiert werden beispielsweise Ressourcenschonung und klimafreundliche Handlungsweisen.
  11. Leere Eigenheime, Wohlstandsgefälle, soziale Isolation: Der Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge der 1950er und 1960er Jahre ab 2018 hat im schlimmsten Fall gravierende Auswirkungen auf das kommunale Leben. Im besten Fall birgt der Ruhestand der Babyboomer aber ein immenses Potenzial an politisch und gesellschaftlich Engagierten.
  12. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat eine nach den Migrationsgenerationen differenzierte Analyse der Übergänge in Berufsausbildung durchgeführt. Es zeigt sich, dass der Übergang in Ausbildung mit ansteigender Zuwanderungsgeneration besser gelingt. Die Autoren zeigen außerdem auf, wie das Potential der Jugendlichen besser ausgeschöpft werden könnte.
  13. Zivilgesellschaftliche Akteure, die im Internet aktiv sind, sind am 6. und 7. Dezember 2018 zur Teilnahme an einem Qualifizierungsworkshop zu Strategien im Umgang mit ideologisch motiviertem Extremismus im Netz in Berlin eingeladen. Die Teilnehmenden lernen praktische Tools kennen und erarbeiten gemeinsam Strategien für einen respektvollen Umgang im Internet.
  14. Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) legt die neue Ausgabe von KomDat Jugendhilfe vor. Das aktuelle Heft befasst sich mit der öffentlich organisierten Kindertagesbetreuung sowie den Gefährdungseinschätzungen der Jugendämter. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die seit mehreren Jahren erstmals wieder sinkende Zahl von Inobhutnahmen. Diese ist auf den Rückgang der unbegleitet einreisenden ausländischen Minderjährigen (UMA) zurückzuführen. Bei den Inobhutnahmen ohne UMA wurde der im Vorjahr erreichte Höchststand auch 2017 wieder erreicht.
  15. Wann muss ein Post auf Instagram als Werbung gekennzeichnet werden? Wie und wo muss die Kennzeichnung erfolgen? Die Landesmedienanstalten haben jetzt ihre FAQs als Werbekennzeichnungs-Matrix mit ausführlichen Erläuterungen veröffentlicht. Am 22. November findet die Veranstaltung „#watchdog 18 Recht(s)-sicher durch die Welt des Influencer Marketings“ in Köln statt.
  16. Anlässlich der Auftaktveranstaltung für das Themenforum Kultur im „Nationalen Aktionsplan Integration“ diskutierten unter dem Motto „Kultur der Vielfalt – Vielfalt der Kultur“ Kulturstaatsministerin Grütters und die Integrationsbeauftragte Widmann-Mauz mit 130 Vertreterinnen und Vertreter gesellschaftlicher Spitzenverbände und der Kultur im Bundeskanzleramt. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe und Diversität künftig als Daueraufgabe in den vom Bund geförderten Kultureinrichtungen zu verankern.
  17. Beim Übergang von der Schule ins Arbeitsleben brauchen junge Menschen Unterstützung. Das Bundesprogramm JUGEND STÄRKEN im Quartier hilft Kommunen dabei, Jugendliche mit anhaltenden individuellen und sozialen Problemen zu aktivieren und ihre Kompetenzen zu fördern. Am 15.11.2018 wurde der Startschuss für die zweite Förderrunde gegeben.
  18. Nach Medienberichten hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Eckpunktepapier für eine Novellierung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) ausgearbeitet. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßte die Initiative, forderte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) jedoch auf, die Reform auszuweiten und zügig umzusetzen.
  19. Sozialministerin Stefanie Drese ruft anlässlich der Auftaktveranstaltung der Landesregierung zur internationalen Woche gegen Gewalt am 15. November dazu auf, jeder Form von Diskriminierung sowie häuslicher und sexualisierter Gewalt entschieden entgegenzutreten. In zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen von Vereinen, Trägern und Einrichtungen wird anlässlich der Antigewaltwoche das Thema in die Öffentlichkeit gebracht und auf Hilfsangebote im Land aufmerksam gemacht.
  20. Staatliche Investitionen in Ausbildung und Studium zahlen sich aus. Denn durch Erwerbstätige mit Berufsausbildung oder Studienabschluss fließen dem Staat über Steuern, Abgaben und reduzierte Transferleistungen im Mittel mehr Einnahmen zu, als dieser vormals in deren Ausbildung investiert hat.
  21. Das Landesprogramm „STARK gemacht! – Jugend nimmmt Einfluss“ nimmt ab sofort Anträge in der ersten Förderrunde für das Jahr 2019 entgegen. Der Jugend-Demokratiefonds Berlin fördert Projekte für mehr jugendliches Engagement und für ein demokratischeres Miteinander mit bis zu 15.000 Euro. Einsendeschluss ist der 18. Januar 2019.
  22. Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat bei seiner Jahrestagung am 13. und 14. November intensiv über die Umsetzung von Kinderrechten in den verschiedenen Bereichen von (Fach-)Praxis, Politik und Forschung diskutiert. Es kommt Bewegung in die politische und fachliche Debatte, sagte DJI-Direktor Prof. Rauschenbach bei der Eröffnung. In dem generellen Anliegen, die Kinderrechte durch eine Verankerung im Grundgesetz zu stärken, waren sich alle einig.
  23. Der Bundestag erhöht die Mittel für die Jugendverbandsarbeit für das Haushaltsjahr 2019 noch einmal um eine Million Euro. In der Nacht zum 9. November wurde der Haushaltsentwurf der Bundesregierung von den Parlamentarier/-innen „bereinigt“. Mehr Geld bekommen auch Freiwilligendienste, die Jugendwerke und das Programm Demokratie leben. Die Mittel stärken das Engagement von mehr als sechs Millionen Kindern und Jugendlichen, betont der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) in einem Statement.
  24. Kinder und Jugendliche für die Demokratie zu begeistern, ist gerade in jetzigen Zeiten wichtiger denn je. Doch wie begeistert man junge Leute in der offenen Jugendarbeit für demokratische Beteiligungsmechanismen und wie können innovative spielerische Methoden hier helfen? Mit dieser Frage beschäftigt sich am 27. November 2018 ein vom Verein Schulsozialarbeit SWF e.V. in Kooperation mit der Fachhochschule Dresden (FHD) veranstalteter Fachtag, der sich an Praktiker der politischen Bildung, Forscher und Akteure der offenen Jugendarbeit, weitere Bildungspraktiker und Interessierte richtet.
  25. Eine standortbasierte App für die Bündelung von Freizeitangeboten oder elektronische Verwaltungsdienste, das sind aktuelle Projekte die im Rahmen der Initiative „Digitale Städte und Regionen“ entwickelt werden. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund Digitale engagiert sich gemeinsam mit der Deutschen Telekom für digitale Dienste, die mit entscheiden über mehr Komfort und Lebensqualität der Menschen vor Ort.