Fachkräfte-News

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  1. In der neuen Förderrunde geht es hauptsächlich um das Thema „Heimat“. Gesucht und gefördert werden Projekte, die zur aktiven Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Leben anstiften. Kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine sind aufgerufen, sich zu beteiligen und Anträge für das zweite Halbjahr 2018 zu stellen.
  2. Unter dem Motto „Ausbildung klar machen“ startet am 26. Februar die Woche der Ausbildung 2018. Die Themenwoche richtet sich in erster Linie an Jugendliche. Sie können Vorträge besuchen, an Aktionen und Workshops teilnehmen. Bis zum 2. März informieren Regionaldirektionen, Arbeitsagenturen und Jobcenter vor Ort über die Chancen und Vorteile der dualen Berufsausbildung.
  3. Die Themen für die nächste Eidgenössische Jugendsession stehen fest. Die Jugendlichen in der Schweiz wollen sich u.a. mit dem oblgatorischen Militiärdienst und der Situation von LGBT-Jugendlichen befassen. Aber auch das Verhältnis zu Europa und das bedingungslose Grundeinkommen stehen auf der Agenda.
  4. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. wird sich weiter gegen Jugendarmut und für Bildungsgerechtigkeit einsetzen. Dazu gehöre auch die Abschaffung der Sanktionsregeln im SGB II und ein Recht auf Ausbildung. Alle jungen Menschen sollen einen Zugang zu Lebensbereichen erhalten, die für ihre Persönlichkeitsentwicklung erforderlich sind.
  5. Wie es an deutschen Schulen um den Schutz vor sexuellem Missbrauch steht, zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Jugendinstituts. Demnach haben nur 13 Prozent der befragten Schulen ein umfassendes Schutzkonzept entwickelt.
  6. Integration, Informatik oder interaktives Lernen – die Herausforderungen und Zukunftsthemen unserer sich rasant wandelnden Welt machen vor Kita, Hort und Grundschule nicht Halt. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ hat daher Angebote entwickelt, die pädagogischen Fachkräften in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern unterschiedlichster Herkunft Anregung und Unterstützung bieten und präsentiert diese auf der diesjährigen Didacta.
  7. In einer fachlichen Stellungnahme würdigt der AWO Bundesverband den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD und identifiziert Nachholbedarf. Zahlreiche gesellschaftliche Entwicklungen, wie der demografische Wandel, die Digitalisierung oder der zunehmende Fachkräftemangel werfen auch Verteiliungsfragen auf. Deshalb begrüßt die AWO die Absicht, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und weist auf den Beitrag der Freien Wohlfahrtspflege hin.
  8. Anlässlich der Bundestagsdebatte über den Reformbedarf der Regelung des § 219a StGB am 22.02.2018 bekräftigt der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) die Forderung nach einer Abschaffung der Regelung. Ärzte müssten über das Thema Schwangerschaftsabbruch sachlich informieren dürfen, ohne sich der Gefahr einer Strafverfolgung auszugesetzen. Außerdem brauche es verbesserte Informationsrechte für betroffene Frauen.
  9. Das Deutsche Kinderhilfswerk warnt vor einem weiteren Bedeutungsverlust der Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland. Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass der Anteil der Aufwendungen für die Kinder- und Jugendarbeit an den Gesamtausgaben der Kinder- und Jugendhilfe mit gerade einmal 4,08 Prozent den niedrigsten Wert seit Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes erreicht hat.
  10. Der Koalitionsausschuss in Schleswig-Holstein hat eine Abschaffung von Elternbeiträgen für Geschwisterkinder in der Kindertagesbetreuung beschlossen. Nach der 50-Euro-Entlastung 2018 sei dies nun ein weiterer Schritt zur beitragsfreien Kita, so Sozialministerin Drese. Die neue Geschwisterkindregelung gilt ab 2019 für alle Eltern, deren erstes Kind Kita, Krippe, Kindergarten oder Hort besucht.
  11. Im September geht das Programm „Lehrkräfte Plus“ der Universität Bielefeld in die zweite Runde. Dann startet für 25 Lehrerinnen und Lehrer mit Fluchtgeschichte ein einjähriges Qualifizierungsprogramm, das die Teilnehmenden auf eine Tätigkeit an deutschen Schulen vorbereitet. Interessierte können sich noch bis zum 15.03.2018 bewerben.
  12. Das Jugendportal Handysektor ruft Jugendliche dazu auf, sich für ein besseres Internet stark zu machen und beleidigenden Kommentaren im Netz mit Freundlichkeit zu begegnen. Im neuen Themenspezial zeigt Handysektor Möglichkeiten auf, wie sich junge Menschen online engagieren und gegen Hate Speech oder für schwächere Mitschüler einsetzen können. Außerdem gibt es Tipps für Apps und Tools zum Thema.
  13. Die Beziehungen zur Türkei waren in den letzten Monaten von Negativschlagzeilen geprägt. Was viele nicht wahrnehmen: Am Jugendaustausch besteht von beiden Seiten weiterhin großes Interesse und es findet eine Vielzahl unterschiedlichster Aktivitäten statt. Akteure der Jugendarbeit aus beiden Ländern sind eingeladen, sich auf einer Konferenz vom 25. bis 28. Juni in Berlin über Bestehendes auszutauschen und Neues zu entwickeln.
  14. Vom 26. Februar bis 4. März findet in diesem Jahr die „Woche der Aus- und Weiterbildung“ in Bayern statt. Ziel der Veranstalter ist es, Jugendliche und deren Eltern im gesamten Freistaat über die Vielfalt und Attraktivität einer Aus- und Weiterbildung zu informieren.
  15. Unter dem Titel „Verschweigen – Verurteilen“ wurde in Mainz die neue Ausstellung zur Erinnerung an die Verfolgung homosexueller Menschen in Rheinland-Pfalz eröffnet. Die Ausstellung basiert auf einem Forschungsbericht des Familienministeriums und kann kostenfrei verliehen werden. Ziel ist es, das begangene Unrecht aufzuarbeiten und die Erinnerung daran wach zu halten.
  16. Schülerinnen und Schüler in NRW dürfen während des offenen Ganztags am Nachmittag außerschulische Bildungsangebote, herkunftssprachlichen Unterricht, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Therapien wahrnehmen. Klarheit und Rechtssicherheit gibt dazu ein neuer Erlass der Landesregierung. Auch familiäre Ereignisse gelten künftig als Grund, um von der Teilnahme am offenen Ganztag zu entbinden.
  17. Um dem Fachkräftemangel weiter entgegenzuwirken, startet in Bremen 2018 die neue praxisintegrierte Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher. Sie geht über drei Jahre, enthält vom ersten Ausbildungsjahr an praktische Anteile und ist vergütet. Bewerbungsfrist ist der 31.03.2018. Am 23. Februar findet im Institut für Berufs- und Sozialpädagogik eine Infoveranstaltung für Bewerber/-innen statt.
  18. Die Kooperation zwischen Deutschland und den USA bei der grenzüberschreitenden Durchsetzung von Kindesunterhaltsansprüchen war Thema von Gesprächen des Bundesamts für Justiz (BfJ) mit den amerikanischen Partnern in Washington D.C. Seit Anfang 2017 gilt das Haager Unterhaltsübereinkommen auch im Verhältnis zu den USA. Als zentrale Behörde für Auslandsunterhalt unterstützt das BfJ die zuständigen Jugendämter bei der Durchsetzung grenzüberschreitender Unterhaltsansprüche.
  19. Innovative, lokale und globale deutsch-ukrainische Projekte können für die Umsetzung ihrer Ideen Fördermittel zwischen 2000 € und 10.000 € erhalten. Die Ausschreibung des Projekts 'Pitching 2018' bietet dazu die Möglichkeit. Interessierte deutsch-ukrainische Tandems können sich bis zum 15. März bewerben.
  20. Jeder und jede Zweite in Deutschland hat eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz: Es fällt diesen Menschen schwer, gesundheitsrelevante Informationen zu verstehen und angemessen damit umzugehen. Dagegen will ein Expertenteam aus Wissenschaft und Praxis mit einem Nationalen Aktionsplan vorgehen. Systematischer Angebote bedürfe es bereits in Kita und Schule.
  21. Für mehr Anerkennung von Rolle und Potentialen der außerschulischen Träger der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung wirbt die gemeinsame Weiterbildungseinrichtung von DGB und DVV. Ausgehend von den spezifischen Erfahrungen und Bedürfnissen aus der Praxis formuliert die Fachorganisation Anregungen für eine Weiterentwicklung des Nachfolgeprogramms von Erasmus+.
  22. Im Rahmen des Fachtages „Jugend ermöglichen – zwischen Freiräumen, Ganztagsschule, Familie und Medien“ am 21. Februar 2018 wird über Herausforderungen und Konsequenzen diskutiert, die sich aus dem 15. Kinder- und Jugendbericht für Bremen ergeben. Im Mittelpunkt stehen die Themenkomplexe Freiräume für Jugendliche sowie die Beteiligung Jugendlicher.
  23. Der Koalitionsvertrag bleibe, nach Einschätzung des Landesvorstands des Bayerische Jugendrings (BJR), in wichtigen Punkten zu ungenau, um Jugendpolitik und Jugendarbeit zu stärken. Der BJR kritisiert insbesondere das Fehlen eines Jugendchecks, einer Absenkung des Wahlalters sowie einer Förderung der Jugend(verbands)arbeit. Die geplanten Kinderschutz-Maßnahmen begrüßt der Jugendverband.
  24. Bis 31. März können sich junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Kultur und Denkmalpflege in Brandenburg bewerben. In diesem Rahmen engagieren sich Freiwillige ein Jahr lang beispielsweise in Bibliotheken, Orchestern, Gedenkstätten oder in der Archäologie, sammeln berufliche und persönliche Erfahrungen und lernen das kulturelle Leben im Land kennen.
  25. Der Niedersächsische Kultusausschuss hat am 16. Februar schulgesetzlichen Änderungen zugestimmt. Demnach sollen Eltern u.a. mehr Entscheidungsspielraum hinsichtlich des Einschulungstermins erhalten. Außerdem sind Änderungen bei der Umsetzung der inklusiven Schule und der vorschulischen Sprachförderung geplant. Beschließen muss der Landtag diese in seiner nächsten Sitzung.