Fachkräfte-News

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  1. Eine Tagung der Berliner Landeszentrale für politische Bildung am 28. Januar 2020 geht der Frage nach, inwieweit Prozesse der Globalisierung in der politischen Bildung zunehmend wichtig werden. Fragen sind auch: Welche „blinde Flecken“ weist die politische Bildung auf? Welche Ansätze einer politischen Bildung in globaler Perspektive wurden bereits entwickelt und wie können diese auf eine breitere Grundlage gestellt werden?
  2. Die Familie nimmt eine Schlüsselrolle dabei ein, Jugendliche vor extremistischen Anwerbestrategien zu schützen. Hier setzt das Projekt der „MotherSchools“ an, das Erziehungskompetenzen stärkt. Die ersten Teilnehmerinnen des Projekts haben das zehnwöchige Seminar in Augsburg nun abgeschlossen. Das Projekt wird in Nürnberg und Augsburg 2020 weitergeführt.
  3. Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) diskutierte im Rahmen des 13. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung bei ihrem Fachforum „Entscheiden? MACHEN! Regionalentwicklung als Chance für ein neues Profil der Jugendarbeit“, die Rolle junger Menschen bei der Gestaltung ihres Wohnumfelds und der eigenen Lebensverhältnisse.
  4. Aktuelle Berechnungen der UNESCO legen nahe, dass zu Beginn des nächsten Jahrzehnts mehr als 220 Millionen Kinder und Jugendliche keinen Zugang zu Schulbildung haben könnten. Zum Internationalen Tag der Bildung am 24. Januar spricht sich die Deutsche UNESCO-Kommission u.a. dafür aus, dem Lehrermangel in Deutschland entgegenzuwirken, sowie die Bildungschancen von Migranten zu verbessern.
  5. Das Sozialministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern stärkt den Opfer- und Kinderschutz. Neben der Verdopplung der Landesmittel für die Opferambulanzen und der Verstetigung der Frühen Hilfen für junge Familien hat eine neue Kontaktstelle Kinderschutz ihre Arbeit aufgenommen. Darüber informierte Sozialministerin Stefanie Drese den Sozialausschuss des Landtags.
  6. Junge Menschen sind von der Wohnungspolitik mit am stärksten betroffen. Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) beschäftigt sich deshalb in einem Positionspapier ausführlich mit der aktuellen Wohnungssituation und schlägt konkrete Maßnahmen für eine dauerhafte und systemorientierte Lösung der Wohnungsfrage in Stadt und Land vor. Das Papier wurde vom DBJR-Hauptausschuss am 11. Dezember 2019 einstimmig beschlossen.
  7. Im Dezember 2019 diskutierten 120 Fachleute aus Praxis, Politik und Wissenschaft beim WIFF-Bundeskongress über beruflichen Aufstieg und Karrieremöglichkeiten von frühpädagogischen Fachkräften. Aufgrund mangelnder Aufstiegsperspektiven wandern derzeit viele in andere Berufsfelder ab. Die Leiterin der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WIFF), Prof. Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin fordert deshalb neue Organisationsmodelle, die Führungs- Fach- und Projektkarrieren im Mikrosystem Kita ermöglichen.
  8. Der Weg: 30 junge Menschen aus Frankreich, Deutschland, Belgien, Albanien, Litauen, Lettland, Zypern, Spanien und Ungarn und 2 Tage mit kurzen Experteninputs und viel Zeit und Raum für Erfahrungsaustausch und Diskussion. Das Ergebnis: Spannende Ideen, wie internationale Jugendarbeit in Zukunft inklusiver werden kann.
  9. Wie sehen Jugendbarcamps in der Praxis aus? Welche Erfahrungen gibt es schon? Um welche Themen geht es? Und was sind nützliche Tipps für Barcamp-Einsteiger? Mehrere Interviews mit Organisator(inn)en bekannter Jugendbarcamps geben hierüber Aufschluss. Sie ergänzen die Artikelserie rund um das Thema Jugendbarcamps und wurden von Kristin Narr, selbst begeisterte Barcamperin, für jugend.beteiligen.jetzt geführt.
  10. Am 24. Januar findet der Internationale Tag der Bildung statt. Die beiden Gewerkschaften GEW und VBE kritisieren den Fachkräftemangel und die Unterfinanzierung im deutschen Bildungssystem und fordern multiprofessionelle Teams, damit Kinder und Jugendliche als selbstbestimmte und reflektierte Persönlichkeiten aufwachsen, die ihren Platz in der Gesellschaft finden.
  11. Die EU-Kommission hat ihre Ideen zur Konferenz zur Zukunft Europas vorgestellt. Ziel des Projekts ist es, dass die Stimme der Europäer/-innen beim Handeln der EU besser gehört wird. Die Konferenz soll auf früheren Erfahrungen, z.B. mit Bürgerdialogen, aufbauen. Die Kommission schlägt aber auch neue Elemente vor, wie etwa eine mehrsprachige Online-Plattform, um die Reichweite zu vergrößern und den Menschen bessere Möglichkeiten zur Mitgestaltung zu geben.
  12. Neue Ressourcen und Hilfestellungen für die praktische Jugendarbeit – an acht möglichen Terminen in diesem Jahr bietet die nationale Agentur JUGEND für Europa Trainings für all diejenigen an, die mit jungen Geflüchteten, Migrant/-innen und Asylbewerber/-innen arbeiten. Die Trainingsreihe knüpft an das europäische Netzwerkprojekt "Becoming a part of Europe" an.
  13. In den letzten 20 Jahren verzehnfachte sich die Betreuungsquote in Westdeutschland und auch in Ostdeutschland stieg sie nochmals deutlich an. Aber wie entwickelte sich die gesellschaftliche Wahrnehmung der institutionellen Betreuung von Kindern unter drei Jahren? Dies untersucht ein von der DFG gefördertes Forschungsprojekt, das am Deutschen Jugendinstitut e.V. (DJI) durchgeführt wird.
  14. Wissenschaftler/-innen der Technischen Universität Berlin und der Universität Ulm untersuchen in einem neuen Forschungsprojekt, wie Jugendliche und junge Erwachsene zu einem umweltbewussten und nachhaltigen Konsumverhalten befähigt werden können. Dazu entwickeln Schüler/-innen in sogenannten Reallaboren mit Lehrkräften und Praxispartnern zusammen Ideen und Experimente.
  15. Zum ersten Mal debatierte der Deutsche Bundestag am 17. Januar 2020 über Geschlechterparität in Parlamenten. Hintergrund ist der derzeit geringe Frauenanteil im Bundestag von nur knapp über 30 Prozent. Der Deutsche Juristinnenbund (djb) fordert die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in politischen Entscheidungsprozessen und bedauert, dass es zu der Frage bislang zu keiner fraktionsübergreifenden Position gekommen ist.
  16. In Davos tagt seit 21. Januar das jährliche Weltwirtschaftsforum. Dabei geht es auch um Fragen der sozialen Verantwortung. In einer aktuellen Studie – dem Global Social Mobility Index – werden bessere soziale Aufstiegschancen angemahnt. Deutschland landet in dem internationalen Ranking lediglich auf dem elften Platz.
  17. Ab sofort laden 38 Thesen dazu ein, sich mit den Positionen der politischen Parteien zur Bürgerschaftswahl in Hamburg zu beschäftigen. Nutzer/-innen des Online-Angebotes können spielerisch überprüfen, welche der 15 Parteien den eigenen Positionen am nächsten steht. Außerdem findet sich ein analoger Wahl-O-Mat in der Hamburger Zentralbibliothek.
  18. Geflüchtete mit einem anerkannten Schutzstatus, die einer regionalen Wohnsitzauflage unterliegen, haben eine geringere Beschäftigungswahrscheinlichkeit. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die regionale Wohnsitzauflage senkt die Wahrscheinlichkeit, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, um rund sechs Prozentpunkte. Bei der Berechnung wurden die individuellen und regionalen Einflussfaktoren berücksichtigt.
  19. Sexualisierte Grenzverletzungen unter Kindern und Jugendlichen sind ein enorm komplexes und emotionalisiertes Handlungsfeld, welches in den vergangenen Jahren zunehmend Beachtung findet und zu einem zentralen Bestandteil der fachlichen Debatte zu sexualisierter Gewalt wurde. Die dritte Jahreskonferenz der Kinderschutz-Zentren zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche vom 26. bis 27. März 2020 in Hannover bietet die Möglichkeit, in den fachlichen Austausch über Handlungsmöglichkeiten in Prävention, Intervention, Therapie und Beratung zu kommen.
  20. Das Ministerkomitee des Europarates hat am 22. Januar 2020 die neue Strategie 2030 im Jugendbereich verabschiedet. Sie gibt den 50 Vertragsstaaten des Europäischen Kulturabkommens die politischen Leitlinien für die nächsten zehn Jahre vor. Im Zentrum der Strategie stehen Demokratie- und Engagementförderung, Zugang junger Menschen zu ihren Rechten sowie Jugendarbeit.
  21. 2018 wurden in Bayern insgesamt 7.329 Millionen Euro für Leistungen und Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Nach Abzug der Einnahmen verbleiben Nettoausgaben von rund 6.795 Millionen Euro. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entfielen von den Bruttoausgaben 5.290 Millionen Euro auf die Kindertagesbetreuung, davon 5.198 Millionen auf Kindertageseinrichtungen und knapp 92 Millionen auf den Bereich der Kindertagespflege.
  22. Mit jedem gewonnenen Lebensjahr bewegen sich Kinder täglich zwei Minuten weniger. Was nach einem kleinen Effekt klingt, addiert sich im gesamten Zeitraum des Aufwachsens zu 20 Minuten verlorener Aktivität pro Tag – knapp einem Drittel der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Verhindern können das bestimmte stadtplanerische Maßnahmen – zumindest zum Teil, so eine neue Studie des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS.
  23. Der Sport hat eine ganz besondere Bedeutung für den Zusammenhalt in Deutschland. Das sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Video-Podcast, die am 21. Januar 2020 an der Verleihung der „Sterne des Sports“ teilnimmt. Dabei werden Sportvereine für ihr herausragendes soziales und gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet.
  24. Im Rahmen der Studie „FReDA – Das familiendemografische Panel“ bauen das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), das Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften GESIS und die Universität zu Köln eine neue Forschungsinfrastruktur zu Familie und Demografie auf. Die Bundesregierung will die Erkenntnisse im Rahmen der Umsetzung der Demografiestrategie nutzen.
  25. Mit dem Stipendienprogramm „Talent im Land“ (TiL) erhalten Jugendliche aus Baden-Württemberg finanzielle Förderung, Beratung bei der Berufsorientierung sowie Bildungsangebote. Die Baden-Württemberg Stiftung und die Josef Wund Stiftung unterstützen mit ihrem Programm begabte Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zum Abitur oder zur Fachhochschulreife. Bewerbungen sind vom 1. Februar bis zum 15. März 2020 möglich.
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