Fachkräfte-News

www.jugendhilfeportal.de:
  1. Freiwilligensprecher/-innen wünschen sich schon seit langem eine stärkere Vernetzung von Freiwilligen aus verschiedenen Bundesländern. Nun können sich alle Interessierten für einen Newsletter für aktuelle und ehemalige dsj-Freiwillige anmelden.
  2. Die Deutsche Sportjugend will Digitalisierung (oder Digitalität) für einen attraktiven Kinder- und Jugendsport nutzen, weiterentwickeln und die Jugendverbände im Sport in diesem Feld stark machen. Eine sinnvolle Verknüpfung von analogen und digitalen Angeboten und Formaten im Sport bietet Potenziale, um Kinder und Jugendliche (und darin noch unerreichte Zielgruppen) mehr in Bewegung zu bringen.
  3. Mit DOMINO bietet das Deutsch-Französische Jugendwerk eine Partnerbörse, die zwischen den beiden Ländern den berufsbildenden Austausch vereinfachen soll. Zusätzlich werden in diesem Jahr Kontaktseminare angeboten.
  4. Die Partner der Kampagne „First Years First Priority“ (Erste Jahre, erste Priorität) haben eine Reihe von Länderprofilen und eine begleitende länderübergreifende Analyse veröffentlicht, die die Notwendigkeit besserer Daten und größerer Investitionen in öffentliche Maßnahmen zur frühkindlichen Entwicklung aufzeigen.
  5. Bildungsabschlüsse ermöglichen, Bildungsanschlüsse eröffnen, Bildungsketten gestalten – das ist das Ziel einer Vereinbarung, die Bund, Land und Bundesagentur für Arbeit geschlossen haben. Mit der Vereinbarung soll der Anteil der jungen Menschen erhöht werden, die eine berufliche Ausbildung oder ein Studium erfolgreich abschließen. Der Bund unterstützt den systematischen Ausbau der bestehenden Strukturen über einen Zeitraum von sechs Jahren, von 2021 bis 2026.
  6. Als einer von 20 CHIMPS-net-Standorten (Children of mentally ill parents Network) in Deutschland, untersucht die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am LMU Klinikum München das Online-Präventionsprogramm „Gesund und Glücklich Aufwachsen online“ (GuG-Auf-online).
  7. Welche Rolle spielt die Familienpolitik in der Bundestagswahl? Die sächsischen Bundestagskandidaten und -kandidatinnen stellten in einem Online-Gespräch mit dem Deutschen Familienverband (DFV) ihre familienpolitischen Schwerpunkte vor und beantworteten Fragen zu Steuerentlastungen, Beitragsgerechtigkeit in der Sozialversicherung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Forderung nach einem Familiengipfel.
  8. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat zwei Anträge aus dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) im Rahmen der Fokus-Förderung COVID-19 „Bildung und Corona: Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Bildungsprozesse im Lebensverlauf“ bewilligt. Mit der Fokus-Förderung wird die Bearbeitung von besonders drängenden wissenschaftlichen Fragestellungen ermöglicht. Die Grundlage der beiden Projekte am LIfBi bilden Längsschnittdaten des Nationalen Bildungspanels, die bis zum Frühjahr 2021 erhoben wurden.
  9. „Bibliotheken – Best Places für die Zukunft" lautet das Leitmotiv des Bibliotheksentwicklungsplans für Baden-Württemberg, der am 22. Juli 2021 im Landtag an die Vorsitzende und den Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst übergeben wurde. Bibliotheken sollen ein Ort sein, zu dem alle gleichermaßen Zugang haben. Insbesondere soll auch auf Fragen der Digitalisierung ein Augenmerk gelegt werden.
  10. In Kindertagesstätten arbeiten viele pädagogische Fachkräfte aufgrund des zunehmenden Personalmangels am Rande ihrer Belastungsgrenzen. Dadurch fällt es ihnen manchmal schwer, feinfühlig mit den Kindern umzugehen. Es kann sogar zu verletzendem Verhalten kommen. Prof. Dr. Regina Remsprenger-Kehm und Dr. Astrid Boll von der Hochschule Koblenz haben nun gemeinsam eine Studie zum Thema „Verletzendes Verhalten in Kitas“ veröffentlicht.
  11. Großeltern spielen bei der Betreuung von Kindern eine große Rolle. Vor allem bei Unter-Dreijährigen haben sie den gleichen Stellenwert wie die Kita-Betreuung – allerdings nur im Westen Deutschlands. Bedeutsam auch ein weiterer Effekt: Unterstützen Oma und Opa, steigt das Wohlbefinden der Mütter, was wiederum positive Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung haben kann. Das zeigen die Zwischenergebnisse einer auf zwei Jahre angelegten Studie des DIW Berlin unter Leitung von Professorin C. Katharina Spieß und der Stiftung Ravensburger Verlag.
  12. Im Interview zieht Prof. Dr. Helena Dimou-Diringer von der SRH Heidelberger Akademie für Psychotherapie Bilanz über das vergangene Corona-Schuljahr in Baden-Württemberg.
  13. Der Berliner Senat hat den Bericht zum Fach- und Finanzcontrolling der Hilfen zur Erziehung für das Jahr 2021 beschlossen. Der Bericht von Senat und Bezirken weist aus, dass die Anzahl der gewährten Hilfen zur Erziehung im Verhältnis zur Entwicklung der Zahl der jungen Menschen in Berlin in 2020 im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleichgeblieben ist.
  14. Das Bundesjugendkuratorium (BJK) setzt sich in seiner aktuellen Stellungnahme mit der Frage der Verantwortungsübernahme aller Institutionen von Kindheit und Jugend zum Schutz junger Menschen vor Gewalt und der Relevanz institutioneller Schutzkonzepte auseinander.
  15. Der Partnerjugendring des Deutschen Bundesjugendringes (DBJR) in Belarus, der Nationale Jugendrat RADA, muss seine Arbeit im Land einstellen. Die Behörden in Belarus setzen ihr hartes Vorgehen gegen die Opposition fort und haben Dutzenden Nichtregierungsorganisationen und Vereinigungen ihre Registrierung entzogen bzw. ihre Anträge auf Registrierung abschließend abgelehnt, darunter die von RADA und anderen Jugendverbänden.
  16. Mit der Vormundschaftsrechtsreform tritt zum 01.01.2023 ein Gebot zur funktionellen, organisatorischen und personellen Trennung der Aufgaben der Pfleg-/Vormundschaft von den übrigen Aufgaben des Jugendamts in Kraft (§ 55 Abs. 5 SGB VIII nF). Dies thematisiert das Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht in einem Rechtsgutachten.
  17. Es ist ein echter Skandal, dass es bis heute keinen Rechtsanspruch für Frauen und ihre Kinder und keine Regelfinanzierung für Einrichtungen gibt, in denen von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder Schutz finden, wenn sie ihn benötigen. Die AWO fordert: Um Frauen und Mädchen vor Gewalt besser zu schützen, muss der Ausbau von Schutzplätzen in Frauenhäusern und Beratungsangeboten voran gebracht werden. Eine bundeseinheitliche auskömmliche Finanzierung der Infrastruktur ist sicherzustellen.
  18. Vom 16. bis 18. September 2021 findet der 31. Jugendgerichtstag unter dem Titel „Jugend, Recht und Öffentlichkeit – Selbstbilder, Fremdbilder, Zerrbilder“ digital statt. Das Programm wird zahlreiche Arbeitskreise und Vorträge in Foren, sowohl zu berufsgruppenübergreifenden als auch zu berufsgruppenspezifischen Themen umfassen. Interessierte können sich online zur Tagung anmelden.
  19. Der Caritas Gesamtverband fordert die nächste Bundesregierung dazu auf, sich der steigenden sozialen Spaltung der Gesellschaft entgegenzustellen. „Keiner darf sozial abstürzen" ist deshalb eine der drei Kernforderungen des Deutschen Caritasverbandes (DCV) an die Politik im Bundestagswahlkampf.
  20. Mehr Tempo beim Umbau der Wirtschaft, mehr Bildung zum Thema nachhaltige Entwicklung und mehr Grün in der Stadt wünschen sich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 19. Internationalen Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks sehr nachdrücklich. Ihre Forderungen trugen sie am 16. Juli 2021 in der virtuellen Abschlusskonferenz der Vertreterin und den beiden Vertretern der Regionalregierungen in Hauts-de-France (Frankreich), Nordrhein-Westfalen und Schlesien (Polen) vor.
  21. Um der Belastung vieler Schüler/innen durch die Pandemie entgegenzuwirken, schafft das Bundesland Bayern zusätzliche Personalressourcen. Damit wird die Beratungskapazität an den Schulen spürbar erhöht.
  22. Freizeiten und Jugendbegegnungen auswerten – das ist mit dem neuen i-EVAL noch komfortabler möglich. Die Online-Plattformen www.i-eval.eu und www.i-eval-freizeiten.de stehen runderneuert und mit vielen neuen Funktionen bereit. Mit Hilfe von i-EVAL werden seit 2017 auch Daten für die kontinuierliche Panelstudie zu Freizeiten und Jugendbegegnungen erhoben. Im Juli sind die neuesten Auswertungen veröffentlicht worden.
  23. Noch bis zum 9. August 2021 können sich junge Medienmacher/-innen bis 25 Jahre mit ihren digitalen Projekten am Deutschen Multimediapreis beteiligen – entweder im offenen Wettbewerb oder zum aktuellen Jahresthema „What the fake?!“. Es winken Preisgelder in Höhe von 11.000 Euro sowie die Teilnahme am Medienfestival in Dresden.
  24. Corona wird uns noch lange beschäftigen. Das gilt besonders für Kinder und Jugendliche. Es sind nicht nur Bildungslücken entstanden – auch sozial und gesellschaftlich sind viele zu kurz gekommen. Um die Folgen der Pandemie auch langfristig bewältigen zu können, sei eine gemeinsame Kraftanstrengung auf Landes- und Bundesebene nötig. Zu diesem Schluss kommt der Landesjugendhilfeausschuss (LJHA) des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS).
  25. Zerstörte Häuser, verstorbene Angehörige und Freunde – viele Kinder und Jugendliche haben bei der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz schreckliche Dinge erlebt. Dr. Astrid Schmidt, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und stellvertretende Ärztliche Direktorin an der Universitätsklinik Hamm des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erklärte, was junge Menschen nun brauchen, um diese Erlebnisse zu verarbeiten – und wie Eltern ihren Kindern die schlimmen Bilder aus den betroffenen Gebieten erklären können.