Fachkräfte-News

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  1. Die Coronakrise hat die Offene Kinder- und Jugendarbeit gefordert und gefördert. Gefordert, indem sie ihre Angebote anpassen musste, zum Beispiel zu Hilfeleistungen von Kindern und Jugendlichen für Risikopersonen. Gefördert, indem sie nunmehr öffentliche Aufmerksamkeit erfährt. Diese möchte dieser Teilbereich der Sozialen Arbeit in der Schweiz nutzen, um sich noch besser in Städten und Gemeinden zu verankern.
  2. Um Kinder angemessen beim Lernen ihrer Sprache(n) begleiten und fördern zu können, werden Fachberatende, Kita-Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen auch 2021 vom Landeskompetenzzentrum zur Sprachförderung an Kindertageseinrichtungen in Sachsen (LakoS) unterstützt.
  3. Die Kultusministerkonferenz rechnet den Berufsabschluss als Vorqualifizierung an. Die neue Ausbildung „Staatlich/-e anerkannte/-r Erzieher/-in für 0- bis 10-Jährige“ in Mecklenburg-Vorpommern wird attraktiver. Absolventinnen und Absolventen des Modellprojekts können nun den bundesweit anerkannten Abschluss „Staatlich anerkannte Erzieherin“ bzw. „Staatlich anerkannter Erzieher“ erlangen und zwar in der Hälfte der sonst üblichen Zeit.
  4. Das Siegel „Internet-ABC-Schule 2020“ geht an Grundschulen und Förderschulen aus Hessen, die sich gezielt für eine Förderung der Internetkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler einsetzen. Die Qualifizierung zur Internet-ABC-Schule fördert die Internetkompetenz sowohl von Lehrkräften als auch von Eltern.
  5. Die Transfertagung „Was es alles gibt – Kinder- und Jugendhilfe im Dickicht des Berichtwesens?!“ am 3. und 4. November 2021 beschäftigt sich mit aktuellen Befunden der Bildungs- und Sozialberichterstattung. Angeboten wird sie vom Arbeitsbereich Sozialpädagogik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ.
  6. Der Fachkräftemangel im sozialen Bereich, insbesondere in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Pflege, nimmt weiter zu. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Öffentlichen und der Freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg (LAGÖFW) und der Landesjugendhilfeausschuss appellieren daher an die neue Landesregierung, ein landesweites Bündnis zentraler Akteure in Baden-Württemberg zu koordinieren.
  7. Am 1. April 2021 sind mit dem Gesetz zur Verbesserung der Hilfen für Familien bei Adoption (Adop­tionshilfegesetz) wichtige Änderungen für das Adoptionswesen in Kraft getreten. Diese sind auch für die Adoption von Kindern aus dem Ausland von Bedeutung. Insbesondere wird die Anerkennung von im Ausland erfolgten Adoptionsentscheidungen neuen und verschärf­ten Regelungen unterworfen. Das Bundesamt für Justiz als Bundeszentralstelle für Auslandsadoption in Bonn erhält durch die Reform neue Aufgaben.
  8. Mehrere österreichische Gewerkschaften fordern einen sofortigen Ausbildungs-Turbo für Kindergärten und Horte. Die Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung kompensierten bereits seit Jahren einen eklatanten Personalmangel und nun sei noch die Pandemie hinzugekommen. Nötig sei eine schnellstmögliche Entlastung und Perspektive für die Mitarbeitenden.
  9. Ab sofort können die niedersächsischen Jugendverbände, deren Gliederungen und Einrichtungen sowie kommunale Jugendringe über den Landesjugendring Mittel aus dem „LernRäume Plus“-Projekt beantragen. Der Förderzeitraum läuft bereits und endet am 20.07.2021.
  10. Am 26. September ist Bundestagswahl. Wie funktioniert sie? Welche Vorbereitungen laufen bereits? Was müssen Erstwähler wissen? Das Jugendportal des Bundestages erklärt die Bundestagswahl 2021 jugendgerecht und anschaulich in einem Wahl-Spezial.
  11. Das Baukindergeld lief Ende März 2021 aus. Ein breites Verbändebündnis aus den Bereichen Familien-, Bau- und Wohnungspolitik sowie Verbraucherschutz fordert gemeinsam mit dem Deutschen Landkreistag eine Verstetigung des Baukindergeldes über diese Legislaturperiode hinaus.
  12. Die bundesweit erste Datenbank für qualifizierte Fortbildungsangebote zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend ist online gegangen: Aufgebaut wurde sie von der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt e.V. (DGfPI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Kooperationsprojekt.
  13. Die rheinland-pfälzische Jugendministerin Anne Spiegel hat das Motto der diesjährigen rheinland-pfälzischen Woche der Kinderrechte, welche vom 20. bis zum 27. September stattfindet, bekanntgegeben: „Kinderrechte – nicht ohne uns!“. Im Mittelpunkt dabei steht Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention, „Berücksichtigung des Kindeswillens“ und damit die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen.
  14. Um den gewachsenen Herausforderungen gegen Rechtsextremismus entgegenzutreten, wird die ressortübergreifende Zusammenarbeit mit einem neuen Behördenkompetenznetzwerk in Hamburg deutlich ausgeweitet und neu strukturiert, angefangen mit einem Behördenfachtag der Behörden für Soziales, Inneres, Bildung, Justiz, Wissenschaft sowie Kultur und Medien. Auch die digitale Hinweisstelle für antisemitische, rassistische und rechte Vorfälle nimmt ihre Arbeit auf.
  15. Die Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung (BRISE) ist im März in die zweite Förderphase gegangen. Das Forschungsprojekt untersucht erstmals in der Bundesrepublik systematisch, umfassend und über längere Zeiträume die Wirkung durchgängiger Förderung auf die Entwicklung von Kindern aus bildungsbenachteiligten Familien. Das Projekt setzt in der Regel schon vor der Geburt des Kindes an und endet im Jahr der Einschulung. Eltern und Kinder werden bis Februar 2025 begleitet.
  16. Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten und das Jonathan Tisch College of Civic Life an der Tufts-Universität in Boston starten einen neuen transatlantischen Austausch von außerschulischen, politischen Bildner(inne)n. Ziel ist es, die transatlantische Dimension politischer Jugendbildung neu auszugestalten. Am 20. April 2021 findet eine offene Auftaktveranstaltung statt.
  17. Rund 1,9 Millionen Frauen und Männer in Deutschland haben im Jahr 2020 Elterngeld erhalten. Die Zahl der Männer mit Elterngeldbezug im Vorjahrsvergleich hat sich um 6.500 erhöht. Damit hat sich der kontinuierliche Anstieg des Väteranteils auch 2020 fortgesetzt.
  18. Mit dem Projekt CORONABUSTERS erhalten junge Menschen in Österreich die Möglichkeit ihren Teil zur Bekämpfung der Pandemie zu leisten und gehört zu werden. Sie richten Botschaften an andere Jugendliche, teilen ihre Erfahrungen und ihr Wissen. Und das auf ihre ganz persönliche Weise. Die erarbeiteten Beiträge werden auf diversen Social Media Kanälen mit dem Hashtag #zusammendiekurvekriegen verbreitet.
  19. Das Statistische Bundesamt hat das Budget 2018/2019 für Bildung, Forschung und Wissenschaft veröffentlicht. Mit 325,6 Milliarden Euro erreichten die Gesamtausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft einen neuen Rekordwert, betont Bundesbildungsministerin Karliczek. Gemeinsam mit den Ländern wolle der Bund sein Engagement im Bildungsbereich weiter ausbauen. Insbesondere für Kinder und Jugendliche sollten die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie schnellstmöglich ausgeglichen werden.
  20. 2020 war für alle ein herausforderndes Jahr. Das hat sich auch an den Beratungsangeboten der „Nummer gegen Kummer“ bemerkbar gemacht. Rund 494.442 Ratsuchende haben in 2020 die „Nummer gegen Kummer“ kontaktiert: davon über 461.000 Kinder und Jugendliche in der Telefon- und Onlineberatung und 33.380 Eltern am Elterntelefon.
  21. Ab sofort startet die Bewerbungsphase für den Deutschen Lesepreis 2021 – der bundesweit wichtigsten Auszeichnung für Personen und Einrichtungen, die sich für die Leseförderung stark machen. Bis 30. Juni können Projekte unter www.deutscher-lesepreis.de eingereicht werden. Der Preis wird in sechs Kategorien verliehen und ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert.
  22. Der Jugendring Düsseldorf fordert, dass Kinder und Jugendliche nicht nur als Schüler/-innen gesehen werden, sondern Angebote der Jugendverbandsarbeit benötigen, bei denen sie mit Gleichaltrigen in Kontakt treten können. Die Jugendverbandsarbeit sollte bei den Beschlüssen zur Maßnahmenregelung aufgrund von Covid-19 berücksichtigt werden.
  23. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen in Hartz-IV-Haushalten bleibt auf einem erschreckend hohen Niveau. Deshalb braucht es aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes dringend eine Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland und eine bedarfsgerechte Kindergrundsicherung.
  24. Als Reaktion auf eine Rechtsanalyse rufen mehrere Organisationen die Bundesregierung und die Europäische Union zu Verbesserungen beim Migrations- und Asylpaket auf. Insbesondere die Rechte von Kindern sollen dabei in den Blick genommen werden.
  25. Anlässlich des Weltgesundheitstages kritisierte der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, dass Bildung und Gesundheit in Deutschland zwar Grundrechte seien, insbesondere sozio-ökonomisch benachteiligte Kinder und Jugendliche aber hierzulande in beidem immer noch stark benachteiligt sind.