Fachkräfte-News

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  1. Bei der Vorstellung der Bilanz des Berufsberatungsjahres 2019/2020 wies der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, auf die deutlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Ausbildungsmarkt hin und appeliert an die Betriebe, trotz aller Unsicherheiten an Ausbildung festzuhalten und jungen Menschen auch einen verspäteten Eintritt in Ausbildung zu ermöglichen.
  2. Das wachsende Angebot erschwert Eltern den Überblick über das Ausmaß und den Inhalt der Mediennutzung ihrer Kinder. Das FLIMMO-Special bietet Eltern deswegen Tipps zur Medienerziehung und empfiehlt Inhalte für die Altersgruppe der Erstklässler.
  3. An einer Gesamtzuständigkeit von Leistungen für junge Menschen unter dem Dach des SGB VIII führe kein Weg vorbei, so der Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen und der Evangelische Erziehungsverband in einer Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (KJSG). Sie ist im Rahmen des Modellprojekts „Inklusion jetzt!“ entstanden.
  4. Ab sofort sind Bewerbungen um den Deutschen Kinder- und Jugendpreis des Deutschen Kinderhilfswerkes möglich. Mit dieser Auszeichnung werden Projekte gewürdigt, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Der Deutsche Kinder- und Jugendpreis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert und damit der höchstdotierte bundesweite Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Partner sind die Deutsche Fernsehlotterie und der Europa-Park in Rust. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Januar 2021.
  5. Mit ihrem aktuellen Bericht „Governance for Youth, Trust and Intergenerational Justice. Fit for All Generations?“ bietet die OECD praktische Einblicke, um Regierungen bei der Gestaltung und Umsetzung von Politiken zur Stärkung der Jugend und zur Förderung der Generationengerechtigkeit zu unterstützen.
  6. Auch die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) hat eine Stellungnahme zum Referatsentwurf für ein neues Kinder- und Jugendstärkungsgesetz veröffentlicht. Sie sieht in dem vorgelegten Entwurf einen diskussionswürdigen Vorschlag für Änderungen im SGB VIII. Trotz einiger kritischer Anmerkungen zu Einzelaspekten, spricht sich die IGfH dafür aus, dass eine Verabschiedung der Gesetzesnovellierung in dieser Legislaturperiode gelingen soll.
  7. Mit Blick auf die Ergebnisse der Videoschalte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) klargestellt, dass es für Schulen und Kitas angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen ein „Weiter so!“ nicht geben darf. Wenn offene Schulen und Kitas höchste Priorität aus sozialen Gründen haben sollen, müssten Lehrkräfte und Erzieherinnen besonders geschützt werden. Die Beschäftigten setzten ihre Gesundheit ein, um dieses Ziel zu erreichen.
  8. Der bundesweit tätige Careleaver e.V. setzt sich aktiv für die Rechte und Belange von Careleavern ein. Dazu gehört auch die Arbeit auf Bundesebene. Deswegen nimmt der Verein Stellung zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen.
  9. Die Europaabgeordneten haben gefordert, die „digitale Kluft“ in Europa zu schließen. Die Pandemie verschärfe Ungleichheiten in der EU und habe vielen Menschen den Zugang zu Schulbildung erschwert. Eine entsprechende Entschließung wurde in Brüssel mit 593 zu 58 Stimmen bei 36 Enthaltungen angenommen.
  10. Die BAG OKJE hat sich mit einer Stellungnahme zum Entwurf des neuen Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (KJSG) geäußert. Sie stellt in ihrer Stellungnahme fest, dass der Reformvorschlag keine wesentliche Verbesserung für die (offene) Kinder- und Jugendarbeit darstellt und macht nochmals eine konkreten Vorschlag, wie mittels einer verbindlicheren Jugendhilfeplanung eine Verbesserung bewirkt werden könnte.
  11. Zum dritten Mal finden die JugendPolitikTage vom 6. bis 9. Mai 2021 mitten im Regierungsviertel statt. Dort bringen junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren ihre Positionen für eine jugendgerechte Zukunft ein und diskutieren sie mit Vertreter(inne)n aus Politik und Gesellschaft. Wer teilnehmen möchte, kann sich bis 11. Januar 2021 bewerben.
  12. Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe e.V. begrüßt den vorgelegten Referentenentwurf des BMFSFJ für ein Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz - KJSG). In der Stellungnahme befasst sich das Netzwerk detailliert mit den vorgeschlagenen Einzelregelungen zu Ombudsstellen.
  13. Bildungs- und jugendpolitische Fehler im Lockdown dürfen nicht wiederholt werden - Kooperationen von Schule und Kultur müssen gestärkt werden, dies fordert die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ). Kinder und Jugendliche brauchen in derart belastenden Zeiten wie der Corona-Krise neben einer schulischen Grundversorgung kulturelle Freiräume, um sich zu positionieren.
  14. In der viertägigen kostenlosen Fortbildung des AWO Bundesverbands im Projekt "DEVI – Demokratie stärken. Vielfalt gestalten." werden die Themen Selbstreflexivität, Vorurteilsbewusstsein sowie Demokratieentwicklung und Vielfalt gezielt angesprochen und bearbeitet. Zielgruppe sind Fachkräfte aus dem Bereich Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege.
  15. Der AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. hält den vorgelegten Referentenentwurf grundsätzlich für einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Die unterschiedlichen Beteiligungsprozesse haben sich positiv ausgewirkt, die Anregungen sind an zentralen Stellen aufgenommen worden. Besonders begrüßt wird vom AFET die inklusive Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe.
  16. Im Frühjahr hat der Lockdown viele Familien hart getroffen. Zukunftsängste, erhebliche Geldsorgen sowie seelische und körperliche Erschöpfung haben den familiären Alltag über Monate geprägt. Der Deutsche Familienverband (DFV) fordert angesichts der Plenardebatte am 28. Oktober 2020 familienpolitische Reformen, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Familien abzumildern.
  17. Als „einen schwarzen Tag für die Bildung“ hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 16. Oktober bezeichnet. „Mit der Ländervereinbarung macht die KMK eine große Rolle rückwärts“, stellte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe fest.
  18. Zwei Drittel sehen Digitalisierung als große Chance für lebenswertere Städte und Gemeinden, jeder Dritte vermisst Engagement der lokalen Politik. Smart Country Convention stellt am 27. und 28. Oktober 2020 Digitalisierung von Staat und Verwaltung in den Fokus.
  19. Studien zeigen, dass die Partnerschaftsgewalt gegen Frauen während der Corona-Krise vermehrt stattfindet. Steigende Infektionszahlen erschweren es vielen Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, sich über Hilfen zu informieren. Daher fordert die Arbeiterwohlfahrt die Sicherstellung von Hilfsangeboten.
  20. Noch nie war Vielfaltssicherung so wichtig wie jetzt! Die Corona-Krise hat die Medienbranche in den letzten Monaten empfindlich getroffen und viele Anbieter vor große wirtschaftliche Herausforderungen gestellt. In ihrem Vielfaltsbericht zeigen die Medienanstalten, wie der Erhalt einer vielfältigen Medienlandschaft und damit auch die Sicherung der Meinungsfreiheit gelingen kann.
  21. Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert im Vorfeld der Bund-Länder-Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsident(inn)en der Länder, den Interessen und Bedarfen der rund 11 Millionen Schüler/-innen in Deutschland Vorrang einzuräumen. Neben dem Gesundheitsschutz und den Interessen von Landesregierungen und Kultusbehörden müssen dabei auch soziale und kindheitspädagogische Aspekte berücksichtigt werden.
  22. Der VPK-Bundesverband e.V. sieht deutlichen Nachbesserungsbedarf im aktuellen Referentenentwurf zum SGB VIII. Diese Reform der Kinder- und Jugendhilfe gefährde familienähnliche Wohnformen, obwohl gerade diese Formen der Heimerziehung in den vergangenen Jahren vielfältige, pädagogisch gestaltete und professionelle Lebensorte außerhalb der Herkunftsfamilie entwickelt haben, die für viele besonders betreuungsbedürftige Kinder in der Jugendhilfe von großer Bedeutung sind.
  23. Das Kompetenzzentrum Jugend-Check hat einen neuen Jugend-Check veröffentlicht. Geprüft wurde der "Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG)". Der Jugend-Check ist ein Prüf- und Sensibilisierungsinstrument. Auf Basis einer standardisierten, wissenschaftlichen Methodik werden die Auswirkungen von Gesetzesvorhaben auf junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren geprüft.
  24. Am 22. Oktober fand das weltweit größte Bildungstreffen seit Ausbruch der Corona-Pandemie statt. Ziel war der Austausch zu den Folgen der Pandemie für die Bildung und die Verabschiedung von Maßnahmen zur Bewältigung der Lernkrise. Die Teilnehmenden warnten davor, dass die Krise die Umsetzung der Agenda Bildung 2030 der Vereinten Nationen gefährde.
  25. Seit einem Jahr läuft das gemeinsames Online-Meldeverfahren von Justizministerium und Bayerischer Landeszentrale für neue Medien gegen Hate-Speech. Eine erste Bilanz zeigt: In 90 Prozent der gemeldeten Hass-Postings konnten die Urheber identifiziert werden; Facebook zeige sich jedoch oft nicht kooperation.