Fachkräfte-News

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  1. In ihrem Positionspapier „Digitale Bildung - Chance für gute frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung" erachtet die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" digitale Medien als gleichwertig mit anderen Werkzeugen im Repertoire der Kinder- und Erwachsenenbildung. Multimediales Entdecken und Forschen unterstützt den Lernprozess der Kinder und erweitert die Methodenvielfalt der Pädagoginnen und Pädagogen. Zudem fordert die Stiftung, Online-Fortbildungen mit Präsenzfortbildungen gleichzustellen.
  2. Der 82. Deutsche Fürsorgetag findet vom 10. bis 12. Mai 2022 in Essen statt. Unter dem Motto „Der Sozialstaat sichert unsere Zukunft – sichern wir den Sozialstaat!“ bietet die Veranstaltung in Symposien und Fachforen Raum für Austausch und lösungsorientierte Bearbeitung vielfältiger Handlungsfelder.
  3. Unter dem Motto „Regionale Bildungslandschaften – gemeinsam BNE gestalten" feiert das BNE-Kompetenzzentrum Bildung – Nachhaltigkeit – Kommune am 26. Januar seinen Auftakt mit einer digitalen Veranstaltung. Geladen sind Akteurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft in Kommunen sowie Forschende, die sich dem Thema Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) widmen.
  4. Mit zehn Kommunen startet die Gemeinnützige Hertie-Stiftung im Januar 2021 das Projekt „Jugend entscheidet – Das Hertie-Programm für innovative Kommunen“. Die teilnehmenden Städte und Gemeinden geben in einem begleiteten Verfahren eine reale kommunalpolitische Entscheidung an Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren ab.
  5. Die Regierungsfraktionen haben sich auf einen Kompromiss zur Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz geeinigt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kommunale Kinderinteressenvertretungen – Verein zur Umsetzung der Rechte des Kindes auf kommunaler Ebene übt scharfe Kritik, denn die vorgeschlagene Formulierung bleibe weit hinter der UN-Kinderrechtskonvention zurück.
  6. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter hat die Orientierungshilfe Kita-Träger als Qualitätsfaktor“ veröffentlicht. Das Papier soll Träger von Kindertageseinrichtungen dabei unterstützen, sich mit ihrer Rolle und ihren Aufgaben auseinander zu setzen. So können sie den qualitativen Anforderungen entsprechen und im Trägerwettbewerb auf Dauer zu bestehen.
  7. In ihrem Bericht fordert eine, von der Bundesregierung eingesetzte, Expert(inn)enkommission, den Begriff „Migrationshintergrund“ abzuschaffen. Die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen Nordrhein-Westfalen e.V. (AGOT-NRW) führt schon im sechsten Jahr das Rahmenprojekt „Vielfalt – wir leben sie!“ durch und ist stetig mit der Frage nach der Adressierung und einem diskriminierungsfreien Wording konfrontiert. Zum aktuellen Anlass fasst die Arbeitsgemeinschaft nun ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen zu diesem Sachverhalt zusammen.
  8. Anhand von Interviews, Literatur und anderem empirischem Material hat sich die kultur- und strukturtheoretischen Studie „Co-Parenting und die Zukunft der Liebe“ mit dem Thema auseinandergesetzt. Zentrale Erkenntnis war dabei: Co-Parenting kann einige Fallstricke des romantischen Liebesideals überwinden, führt aber nicht notwendigerweise zu einem Ende von Ungleichheiten.
  9. Durch die Verbreitung des Coronavirus geraten Staatshaushalte weltweit unter Druck. Auch die Bildungsbudgets sind durch die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie gefährdet. Die UNESCO warnte anlässlich des Internationalen Tags der Bildung am 24. Januar, dass insbesondere in den ärmsten Ländern die Finanzierungslücke im Bildungsbereich weiter wächst.
  10. Es ist begrüßenswert, dass sich die Koalition auf einen Formulierung zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz geeinigt hat, jedoch bleibe der Vorschlag bleibt weit hinter den Erwartungen der Stiftung Kindergesundheit zurück. Unter anderem fehle das in der UN-Kinderrechtskonvention verankerte Recht auf Berücksichtigung des Kindeswillens.
  11. Die Landesregierung hat in den vergangenen fünf Jahren vielfältige Anstrengungen zur Steigerung der Akzeptanz und Gleichstellung der LSBT*I (Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transsexuell/Transgender und Intersexuell) in Mecklenburg-Vorpommern unternommen. Das zeigt eine Bilanz des Landesaktionsplanes für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, die nun im Kabinett vorgestellt wurde.
  12. Der im August 2020 bekanntgewordene Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums zur Reform des Kindschafts- und Unterhaltsrechts ist leider kein Meilenstein auf dem Weg zur Stärkung der Lebenswirklichkeiten von Einelternfamilien, bemängelt der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V.
  13. Die internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat das Jahr 2021 zum Internationalen Jahr zur Beseitigung von Kinderarbeit ausgerufen. Sie fordert Regierungen, Wirtschaft und Gesellschaft auf, sich stärker gegen Kinderarbeit zu engagieren.
  14. Das Deutsche Nationalkomitee für Internationale Jugendarbeit (DNK) entsendet drei Jugenddelegierte zum Youth 20 Summit. Junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren können ihre Bewerbungen bis zum 7. Februar 2021 einreichen.
  15. In der familienintensiven Zeit während des coronabedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 konnte ein Erziehungsstil, der die Autonomie der Kinder unterstützt, zum Wohlbefinden der Eltern und Kinder beitragen. Zu diesem Befund gelangen Forscher(inne)n des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Demnach könnten bereits kleine, wenig aufwändige Verhaltensentscheidungen der Eltern im täglichen Leben das Familienklima positiv beeinflussen.
  16. Die Bundesregierung hat die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz beschlossen. Die Arbeiterwohlfahrt befürwortet diesen überfälligen Schritt. Dennoch kritisiert die AWO, dass keine weitreichenderen Formulierungen in gewählt wurden.
  17. Das Niedersächsische Kultusministerium möchte engagierte „Lernorte der Demokratiebildung" würdigen und lädt Einrichtungen ein, sich zu bewerben. Pro Jahr können bis zu 5 Lernorte ausgezeichnet werden, die sich nachhaltig mit den Themenfeldern Demokratie sowie Menschen- und Kinderrechte befassen und damit Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften einen demokratischen Erfahrungsraum bieten.
  18. Der Landesverbandes Kindertagespflege Baden-Württemberg äußert sich kritisch zum geplanten Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung für Grundschüler. Die Vorsitzende des Landesverbandes fordert für den Ausbau der Angebote zur Ganztagsbetreuung die Berücksichtigung der Kindertagespflege.
  19. Was hilft Schülerinnen und Schülern, das Lernen im Lockdown zu meistern? Mit dieser Frage beschäftigt sich die fünfte Auswertung der Corona-Zusatzbefragung im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS).
  20. Der Ausbau neuer Betreuungsangebote für Kleinkinder funktioniert im Nordwesten Deutschlands deutlich besser als in anderen Teilen der Republik. Im Osten ist die Betreuungsquote historisch bedingt hoch. Allerdings werden dort immer weniger Kinder geboren. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
  21. In einer Stellungnahme begrüßt der Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. (KRFD) die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz bei gleichzeitiger Anerkennung der elterlichen Erstverantwortung.
  22. Bis zum 21. März können sich Jugendliche, die 2023 (Fach-)Abitur machen werden, an verschiedenen Standorten bundesweit für die Teilnahme am Studienkompass bewerben. Das das gemeinnützige Förderprogramm begleitet Schülerinnen und Schüler bei der Studien- und Berufswahl.
  23. Die Covid-19-Pandemie wirkt sich auf die psychische Gesundheit aus. Doch was genau belastet die Menschen und was hilft ihnen, einen Lockdown zu überstehen? Eine neue Studie unter der Leitung von Forschenden der Universität Basel ging dieser Frage anhand von Daten aus 78 Ländern nach.
  24. Mit dem Beschluss von Bund und Ländern werden die aktuell gültigen Maßnahmen in der Kindertagesbetreuung bis zum 14. Februar fortgesetzt und verschärft. Aus Sicht der Diakonie Deutschland ist dies angesichts der nach wie vor hohen Infektionszahlen sinnvoll. Eine gemeinsame Linie aller Bundesländer, die sich an den jeweiligen Infektionszahlen vor Ort orientiert, ist jedoch nach wie vor nicht in Sicht.
  25. Mit dem Abkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich ist klar: Großbritannien nimmt ab 2021 nicht mehr an Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps teil. Bereits bewilligte Projekte mit britischen Partnern können dagegen weiterhin umgesetzt werden. Zu beachten sind dabei die neuen Einreise- und Visabestimmungen.