Fachkräfte-News

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  1. Flankierend zur Arbeit der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Konzept zur Förderung strukturschwacher Regionen vor. Mit Bildung, Forschung und Innovation sollen regionale Potenziale aktiviert und Wandlungsprozesse angestoßen werden. Hierzu zählt auch die Verbesserung von Zugängen zu Bildung, Weiterbildung und beruflicher Bildung sowie die Förderung neuer Ansätze zur Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft.
  2. Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller hat die Gewinner des Ideenwettbewerbs „Kleine HeldeN! machen mit“ ausgezeichnet. Der Wettbewerb ist ein Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes und soll die Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Kindergärten und Kindertagesstätten etablieren. Beim Wettbewerb 2018/2019 haben sich die Kinder gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern ein Jahr lang den Themen „Essen mit allen Sinnen“ und „1, 2, 3 Abfallfrei“ gewidmet.
  3. Die Landesregierung NRW hat den Gesetzentwurf zur qualitativen Weiterentwicklung der frühen Bildung in erster Lesung in den Landtag eingebracht. Mit der umfassenden Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) wird massiv in die qualitative Verbesserung frühkindlicher Bildung investiert. Ab dem Kita-Jahr 2020/2021 werden jährlich zusätzlich rund 1,3 Milliarden Euro an Landes-, kommunalen und Bundesmitteln in die Kindertagesbetreuung investiert. Allein im ersten Jahr des Inkrafttretens des Gesetzes stehen zur Verbesserung der Qualität fast eine Milliarde Euro zur Verfügung.
  4. Mit ihrem Kunstprojekt wendet sich die Diakonie Deutschland gegen Rassismus, Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Im Rahmen des Modellprojekts „Vielfalt gestalten - Ausgrenzung widerstehen“ will der Wohlfahrtsverband die demokratischen Kräfte und zivilgesellschaftlichen Strukturen in Diakonie und Gesellschaft stärken sowie den sozialen Zusammenhalt fördern. Die Wanderausstellung kann bis zum 9. August im Kunstquartier Bethanien in Berlin besucht werden.
  5. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb lädt ein zum bundesweiten Treffen von „Verstärker – Netzwerk aktivierende Bildungsarbeit“ am 5. und 6. September 2019 in Rastatt. Die Tagung steht unter dem Thema: „Natürliche Verbündete – Politische Bildung und Soziale Arbeit. Politische Teilhabe als gemeinsame Aufgabe der beiden Professionen?“
  6. Jahrzehntelang war es Teil des modernen Büros – für viele Kinder und Jugendliche ist es aber gänzlich unbekannt: das Faxgerät. Drei von zehn Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren (28 Prozent) haben noch nie davon gehört. Je jünger die Jugendlichen, desto weniger bekannt ist das Fax: Von den 10- bis 11-Jährigen weiß die Hälfte (49 Prozent) nicht, was damit gemeint ist.
  7. Im deutschen Bildungssystem sind die Chancen ungleich verteilt. Um allen Menschen Zugang zu hochwertiger Bildung zu geben, fordert die Deutsche UNESCO-Kommission ein umfassendes Programm zur Förderung inklusiver Bildung in Deutschland. Eine Inklusive Gestaltung von Übergängen zwischen den Bildungsstufen sei dabei entscheidend.
  8. Die österreichische Bundesjugendministerin Ines Stilling hat Kinderbürgermeisterinnen und -bürgermeister aus verschiedenen Kommunen im Bundeskanzleramt in Wien empfangen. Sie würdigte das Engagement und den Erfolg der jungen Engagierten und betonte das Recht der Kinder und Jugendlichen, entsprechend ihrem Alter und ihrer Reife in Entscheidungen einbezogen zu werden.
  9. Kleine Hufeisennase, Graues Langohr, Mopsfledermaus: Diese drei Fledermausarten zieren die Jugendmarken 2019, mit deren Verkaufserlös Projekte für Kinder und Jugendliche unterstützt werden. Im Jahr 2018 wurde ein Gesamterlös in Höhe von 690.000 Euro erzielt, der für unterschiedlichste gemeinnützige Projekte für Kinder und Jugendliche bewilligt werden konnte.
  10. Was lernen Kinder in der Kita und der Schule zum Thema Ernährung? In welchen Fächern findet das Thema Platz? Und wie sind Lehrkräfte und pädagogisches Personal auf diese Aufgabe vorbereitet? Zu diesen und weiteren Fragen hatte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Studie „Ernährungsbezogene Bildungsarbeit in Kitas und Schulen“ in Auftrag gegeben.
  11. Hessen hat ein schulisches Gesamtsprachförderkonzept für Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache entwickelt. „Sprachliche Bildung ist das Fundament für die Bildung insgesamt. Das Beherrschen der Grundlagen und auch Feinheiten unserer Sprache ist entscheidend für das Erschließen weiterer Bildungsinhalte. Sprachliche Bildung und Sprachförderung sind somit der Schlüssel zum schulischen Erfolg und tragen damit zur Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit bei.“ Das waren die Hauptbotschaften, die der Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, am 11. Juli 2019 in Wiesbaden verkündeten.
  12. Die achte Ausgabe des Deloitte Millennial Survey zeichnet das Bild junger Generationen, die immer pessimistischer in die Zukunft blicken. Befragt wurden in Deutschland 800 und international über 16.400 Unter-40-Jährige. In Deutschland ist bei den sogenannten „Millennials“ (Jahrgänge 1983 bis 1994) wie auch bei der nachfolgenden „Generation Z“ (Jahrgänge 1995 bis 2002) eine gewachsene Skepsis zu beobachten, die weit über dem globalen Durchschnitt liegt und seit dem Vorjahr signifikant zugenommen hat. Auch die „Fridays for Future“-Bewegung spiegelt sich in der Studie wider: Klimaschutz ist das Hauptthema für junge Generationen.
  13. Von der Daseinsvorsorge über sozialverträglichen Wohnraum bis hin zu Ehrenamt und gesellschaftlichem Zusammenhalt, die zahlreichen Probleme müssten jetzt zügig angegangen werden. Wachsende Ungleichheit gefährde den Zusammenhalt der Gesellschaft. Deshalb sei jede Investition in eine „abgehängte Region“ auch eine Investition zum Schutz vor antidemokratischen Tendenzen, sagt der Wohlfahrtsverband nach der Vorstellung des Kommissionsberichts „Gleichwertige Lebensverhältnisse“
  14. Deutschland liegt bei Investitionen in Bildung und Forschung weiter unter dem EU-Durchschnitt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) begrüßen die bildungspolitischen Empfehlungen der EU-Kommission für Deutschland und fordern Bund und Länder dringend zum Handeln auf.
  15. Die Bundestagung des Praxisbeirats Beistandschaft beim Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) findet am 23. und 24. September 2019 in Fulda statt. Die Tagung richtet sich an Leitungs- und Fachkräfte der Beistandschaft sowie Fachkräfte im Jugendamt und von freien Trägern, die mit der Thematik Beistandschaft befasst sind. Der Anmeldeschluss ist der 16. August 2019.
  16. Ohren auf für die Jugend, heißt es am Samstag, den 20. Juli im Rahmen der Parköffnungen der Villa Reitzenstein in Stuttgart. Unter dem Motto „#EINMISCHEN: ZU HÖREN – ZUHÖREN“ können rund 200 Jugendliche mit verschiedenen Aktionen ihre Wünsche, Anliegen und Sorgen ausdrücken, Politiker übernehmen die Rolle der Zuhörenden. Außerdem sind unterschiedlichste küstlerische Formate von Schulen und Jugendinitiativen zwischen 13 und 17 Uhr geplant, in denen junge Menschen sich zu den drängenden Fragen unserer Zeit positionieren und mit politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen und kostenfrei.
  17. Die Koordinierungsstelle Umwelt Bildung Bremen schreibt für den Förderzeitraum 2020/21 die Projektförderung für Umweltbildungseinrichtungen in den Stadtteilen neu aus. Bewerben können sich bis zum 31. August 2019 gemeinnützige Vereine und Verbände aus Bremen. Zu vergeben sind für die kommenden zwei Jahre insgesamt 70.000 Euro pro Standort. Damit soll in Bremen eine Grundversorgung mit einem möglichst vielfältigen umweltpädagogischen Angebot für Kinder und Jugendliche sichergestellt werden.
  18. Im Nachgang zu den Schlussfolgerungen des Bundes zur Arbeit der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ fordern die Landkreise einen konkreten Fahrplan, der auch mit Geld unterlegt sein müsse. Notwendig sei u.a. der flächendeckende Ausbau von Glasfaser und Mobilfunk, eine Förderung von lebendigen Ortskernen mit Betrieben, Infrastruktur und Ehrenamt sowie eine finanzielle Mindestausstattung für alle Kommunen. Dies sei Bedingung dafür, dass die Menschen tatsächlich dort leben könnten, wo sie leben wollen.
  19. Das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH und die Stiftung Ravensburger Verlag haben einen Vertrag zum Thema „Junge Geflüchtete in den Angeboten der Jugendarbeit“ geschlossen. Ziel ist ein Praxisleitfaden für Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit in Städten und Gemeinden. An drei Standorten – in Stuttgart, Weingarten und im Landkreis Kusel – finden Workshops mit Jugendarbeiter(innen) statt, deren Erfahrungen in die Handreichung einfließen sollen. Das Projekt fußt auf den empirischen Ergebnissen einer von der Stiftung geförderten Pilotstudie der Universität Siegen über „Junge Geflüchtete in der Jugendarbeit“.
  20. Ein Evaluationsgutachten überprüft erstmalig die Wirksamkeit bestehender Instrumente zur Schaffung von mehr Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern und benennt Verbesserungspotentiale. Im Rahmen einer Gesamtstrategie strebt die Bundesregierung mehr Gleichstellung in der Arbeitswelt an. Hierzu gehört auch die Aufwertung der sozialen Berufe, eine Berufswahl frei von Rollenklischees sowie Maßnahmen für eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  21. Die Muslimische Jugend in Deutschland (MJD) wird nicht mehr in den Verfassungsschutzberichten des Bundes oder der Länder genannt. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) hin und betont, dass der Wiedererlangung der Gemeinnützigkeit nun nichts mehr im Wege stehe. Die beiden Jugendverbände kooperieren seit vielen Jahren in verschiedenen Projekten und engagieren sich für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft.
  22. Das Fotografieren unter den Rock von Personen, die damit nicht einverstanden sind (sogenanntes Upskirting), ist nach derzeitiger Rechtslage in Deutschland keine Straftat, sondern wird lediglich als Ordnungswidrigkeit geahndet. Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) fordert, die bestehenden Schutzlücken insbesondere im Strafrecht zu schließen und macht konkrete Umsetzungsvorschläge.
  23. Neue Konzepte für eine exzellente berufliche Bildung: Mit diesem Ziel hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Akteure der beruflichen Bildung im Januar 2019 aufgerufen, Ideen zu entwickeln und sich beim Innovationswettbewerb "InnoVET" für eine Förderung zu bewerben. Das Echo war groß: Es gingen 176 Förderanträge ein. Jetzt hat eine Jury entschieden und die 30 erfolgversprechendsten Ideen werden gefördert.
  24. Der Deutsche Caritasverband fordert dazu auf, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse sowohl im analogen wie auch im digitalen Raum zu gewährleisten. Hierzu müsse die ungleiche Breitbandversorgung zügig behoben werden. Darüber hinaus sei es aber auch nötig, Menschen zum Umgang mit digitalen Anwendungen zu befähigen. In seinem Impulspapier „Sozial braucht digital" macht der Wohlfahrtsverband konkrete Vorschläge für eine Umsetzung vor Ort.
  25. Im Rahmen des Schwerpunktthemas der Diakonie Deutschland „Kennen.Lernen. Eine Initiative für Vielfalt und Begegnung“ ist die Online- Plattform Kennen.Lernen gestartet. Ob Nachbarschaftsfest, Gemeinschaftsgarten oder christlich-muslimischer Kindergarten, vorgestellt werden Projekte, die genauso bunt wie spannend sind.
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