Fachkräfte-News

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  1. Im Rahmen des IJAB-Projekts WebDays fand im Herbst 2018 der erste Online-Kurs für Jugendliche zum Thema Datenschutz – der WebDaysMOOC – statt. Der Online-Kurs richtete sich an Jugendliche ab 14 Jahren und dauerte insgesamt über 4 Wochen. Im Fokus standen Themen rund um jugendgerechten Daten- und Verbraucherschutz.
  2. Vor dem Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar 2019 hat die EU-Kommission eine Umfrage zum Antisemitismus in Europa veröffentlicht. In Deutschland wird der Hass auf Juden demnach als wachsendes Problem wahrgenommen. 71 Prozent der Deutschen halten die Holocaustleugnung für ein Problem und ledigliglich die Hälfte ist der Meinung, dass der Holocaust genügend in der Schule unterrichtet wird.
  3. Die Digitalisierung rüttelt spürbar an den bisherigen Regelwerken des sozialen Miteinanders. Immer mehr Non-Profit-Organisationen, Vereine und Initiativen in Deutschland machen es sich deshalb zur Aufgabe, den digitalen Wandel zum Wohl der Gesellschaft zu gestalten. Mit dem veröffentlichten Report „Digitalisierung braucht Zivilgesellschaft“ informieren die Robert Bosch Stiftung GmbH, die Bertelsmann Stiftung, Phineo und die Stiftung Neue Verantwortung über den aktuellen Stand dieses „digitalen Engagements“. Der Report zeigt exemplarisch an Non-Profit-Organisationen aus dem In- und Ausland auf, wie diese das Thema Digitalisierung angehen, und identifiziert zentrale Handlungsfelder für das Engagement der Zivilgesellschaft.
  4. Hamburg gehört zu den größten Wachstumsregionen in Deutschland. Seit Anfang der 1990er Jahre nimmt die Bevölkerung stetig zu. Die Hansestadt wächst – insbesondere durch den Zuzug junger Menschen auf der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Aber auch der Anteil Älterer steigt. Mit der vorliegenden Fortschreibung des 2014 aufgelegten Demografie-Konzepts „Hamburg 2030: Mehr. Älter. Vielfältiger“ beschreibt der Senat, wie die Lebensqualität in der Hansestadt für alle Generationen weiter verbessert wird. Hierfür unterstützt er unter anderem lebenslanges und generationenübergreifendes Wohnen im eigenen Quartier mit einem Förderprogramm.
  5. Die EU-Staats- und Regierungschefs haben davon Abstand genommen, den nächsten Mehrjährigen Finananzrahmen (MFR) noch vor den Wahlen zum Europäischen Parlament zu verabschieden. In seiner Analyse fasst JUGEND für Europa die aktuelle Debatte zusammen und prüft mögliche Auswirkungen für die Jugend- und Bildungsprogramme. Der pünktliche Start von Erasmus+ und Europäischem Solidaritätskorps könnte ambitionierter werden, als zunächst geplant.
  6. An der Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) startet zum kommenden Wintersemester der neue Masterstudiengang „Flucht, Migration, Gesellschaft“ – der erste interdisziplinäre Universitätsstudiengang zu diesem Themenspektrum im süddeutschen Raum. Durch die Verknüpfung von Forschung, wissenschaftlicher Vertiefung und Praxisanteilen bereitet das „Zentrum Flucht und Migration“ der KU mit seinem Studienangebot umfassend auf spätere berufliche Tätigkeiten im vielseitigen und komplexen Feld von Migration und Integration vor.
  7. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat ein gemeinsames Positionspapier mit Empfehlungen zur Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe erarbeitet. Im Interesse der von ihnen unterstützten jungen Menschen müssen Fachkräfte an der Schnittstelle zwischen beiden Systemen ihre Zusammenarbeit gestalten. Um sowohl und zuallererst für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, aber auch für die beteiligten Professionen, die Zusammenarbeit sinnvoll und möglichst erfolgreich zu gestalten, bedarf es einer guten Kooperation – vom Kind und der Familie aus gedacht, nicht von den Institutionen.
  8. Wie das Statistische Landesamt feststellt, konnten im Jahr 2017 in Baden-Württemberg 26.824 Angebote der öffentlich geförderten Jugendarbeit sowie der Fortbildungen ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Jugendarbeit genutzt werden. Im Vergleich zum letzten Erhebungsjahr 2015 ist die Anzahl der Angebote damit um 884 gestiegen (+3,4 %).
  9. Übergewichtig – ungebildet – unsportlich: Attribute, die häufig fallen, wenn es um das klassische Gamer-Profil geht. „Diese Klischees sind längst überholt“, so Prof. Dr. Ingo Froböse, Leiter des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation der Deutschen Sporthochschule Köln. „Dennoch birgt das Trainings- und Gesundheitsverhalten von eSportlerinnen und eSportlern noch viel Verbesserungspotential“.
  10. Kinder, die an Schultagen weniger als acht Stunden schlafen, leiden häufiger unter Konzentrationsproblemen. Auch weisen sie ein erhöhtes Risiko auf, sich im Schulkontext zu verletzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Forschungszentrums Demografischer Wandel (FZDW) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS).
  11. Im Rahmen der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg findet vom 22. bis 24.02.2019 unter dem Motto „Unser Leben in der Zukunft“ der zweite Hackathon „Hack To The Future“ in Stuttgart statt. Jugendliche können dort ein ganzes Wochenende programmieren, tüfteln und basteln, um ihre Ideen für die digitale Zukunft in Form von Soft- oder Hardware-Prototypen eigenständig umzusetzen. Erfahrene Mentorinnen und Mentoren aus den Bereichen Gamedesign, IT, Elektrotechnik und Pro-jektmanagement stehen ihnen dabei zur Seite.
  12. Das Land Sachsen-Anhalt überarbeitet die rechtlichen Grundlagen für den Jugendarrest und bringt ein Jugendarrestvollzugsgesetz auf den Weg. Zukünftig soll noch mehr Wert auf die erzieherischen Aspekte gelegt werden. Ein wichtiges Ziel des Gesetzentwurfes ist die Befähigung der jungen Menschen zu einem eigenverantwortlichen Leben. Mit dem Gesetzentwurf macht Sachsen-Anhalt von seiner mit der Föderalismusreform 2006 übertragenen Gesetzgebungskompetenz Gebrauch.
  13. Welche Jugendpolitik braucht eine jugendgerechte Gesellschaft? Die neue Ausgabe der Fachzeitschrift FORUM Jugendhilfe, die von der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ herausgegeben wird, widmet sich dem Themenschwerpunkt Jugendpolitik/Jugendstrategie. Die 12 Beiträge geben einen Einblick in die Prozesse und Einzelvorhaben im Rahmen der Jugendstrategie 2015–2018 und zeigen die aktuellen jugendpolitischen Perspektiven auf.
  14. Vom 10. bis zum 12. Mai laden das Bundesjugendministerium und die Jugendpresse Deutschland 450 Jugendliche und junge Erwachsene zu den JugendPolitikTagen 2019 nach Berlin ein. Wer zwischen 16 und 27 Jahren alt ist und Lust hat, über politische Themen zu diskutieren sowie Empfehlungen für die künftige Jugendstrategie der Bundesregierung zu erarbeiten, kann sich bis zum 3. März bewerben.
  15. Der Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen sucht in diesem Jahr zum elften Mal in Folge die besten Klimaschutzprojekte an Schulen in ganz Deutschland. Es werden Preise im Wert von 50.000 Euro an Klimaschutzprojekte in Schulen vergeben. Bewerbungen sind bis 4. April 2019 möglich.
  16. An allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Schleswig-Holstein steht 2019 im Zeichen der Demokratiebildung. In diesem Jahr sollen verstärkt moderne demokratische Veranstaltungsformen, z.B. Barcamps zum Einsatz kommen. Ziel ist es, jungen Menschen die vielfältigen Möglichkeiten der demokratischen Mitgestaltung zu vermitteln.
  17. Wer als Geflüchteter studiert, eine Ausbildung oder berufsvorbereitende Maßnahme durchläuft, kann unter Umständen finanziell schlechter gestellt sein als jemand, der sich nicht um seine berufliche Integration kümmert. In bestimmten Situationen droht Flüchtlingen ihnen eine Streichung sämtlicher Transferleistungen. Eine Härtefallregelung in Bremen soll diese Benachteiligung künftig vermeiden.
  18. Schule vorbei – und wie geht es weiter? An diesem Übergang entscheidet sich für viele junge Menschen ihr weiterer Weg in Ausbildung und Beschäftigung. Zuständig für Beratung und Förderung sind verschiedene Akteure. Seit 2012 bündelt daher die Jugendberufsagentur Hamburg alle öffentlichen Anstrengungen. Eine Evaluation bestätigt die Erfolge und gibt Hinweise für Weiterentwicklungen.
  19. Die Mitglieder des Europäischen Parlaments sind der Auffassung, dass die EU-Organe Rechtsstaatlichkeit und europäische Werte nicht wirkungsvoll genug schützen und ruft zu verschiedenen Maßnahmen auf. In seiner Bewertung der Grundrechte in der EU im Jahr 2017 verurteilt das Parlament geschlechtsbezogene Gewalt und Diskriminierung, Verletzungen der Rechtsstaatlichkeit und Hassreden.
  20. Hasskommentare sind in vielen sozialen Medien verbreitet – insbesondere Jugendliche werden häufig damit konfrontiert. Anlässlich des Safer Internet Day am 5. Februar 2019 startet die EU-Initiative klicksafe die Aktion #lauteralshass, an der sich auch Schulen beteiligen. Zum Thema hat klicksafe u.a. ein Quiz für Jugendliche, eine Videoreihe mit bekannten Youtuber(inne)n sowie Informationsmaterialien für Eltern und Fachkräfte entwickelt.
  21. Schüler/-innen mit Migrationshintergrund sind weiterhin in europäischen Bildungssystemen benachteiligt. Die EU-Kommission will die Mitgliedstaaten dabei unterstützen, die Integration von Migrantenkindern an Schulen zu verbessern und hat eine vergleichende Darstellung der nationalen Politiken und Maßnahmen zur schulischen Integration in Europa vorgestellt.
  22. Die Bundesregierung hat das Starke-Familien-Gesetz beschlossen. Als nächstes müssen sich Bundestag und Bundesrat damit befassen. Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) findet: Das Gesetz ist ein wichtiger Schritt zur Bekämfung der Kinder- und Jugendarmut. Es ist aber nicht konsequent genug.
  23. Zur Eröffnung der 84. Internationalen Grünen Woche hat Entwicklungsminister Gerd Müller Verbraucherinnen und Verbraucher, Unternehmen und die Zivilgesellschaft zum Kampf gegen Kinderarbeit aufgerufen. Fast jedes zehnte Kind muss weltweit noch arbeiten - auf den Kakaoplantagen, in der Textilindustrie oder in Steinbrüchen. Deutschland strebt eine freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen an. Sollte diese nicht ausreichen, kündigt der Minister für 2020 eine gesetzliche Regelung an.
  24. Mit 280 gestellten Anzeigen zieht die Initiative „Verfolgen statt nur Löschen“ positive Bilanz für das Jahr 2018. Seit Anfang 2017 arbeiten verschiedene Akteure in Nordrhein-Westfalen darin zusammen. Ihr Ziel: eine konsequente Rechtsdurchsetzung im Internet. Nun haben sich weitere Medienpartner angeschlossen.
  25. Durch Bildung für nachhaltige Entwicklung verstehen Menschen, wie sich ihr eigenes Handeln auf die Welt auswirkt und wie sie zukunftsfähige Entscheidungen treffen können. Bis zum 30. April 2019 können sich Bildungsinitiativen, Netzwerke, Lernorte und Kommunen um eine Auszeichnung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission bewerben.