Fachkräfte-News

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  1. Im August und September beginnt normalerweise für viele Jugendliche das neue Ausbildungsjahr. Doch coronabedingt halten sich in diesem Jahr viele Ausbildungsbetriebe und Jugendliche spürbar zurück. Bislang wurden 43.000 weniger betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahreszeitraum.
  2. Alle Mütter kennen emotional belastende Situationen mit ihrem Kind; für Mütter mit psychischen Störungen sind sie besonders herausfordernd. In der Studie „Pro-Child“ werden die psychische Gesundheit und Emotionsregulation von Kindern von Müttern mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung untersucht. Ein Team der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum sucht hierfür Mütter von Kindern zwischen sechs Monaten und sechs Jahren, die an einem ambulanten Gruppentraining teilnehmen möchten.
  3. Welche Persönlichkeitsmerkmale von Eltern sich in den Jahren vor und nach der Geburt des ersten Kindes wandeln, haben die Psychologinnen Eva Asselmann und Jule Specht von der Humboldt-Universität zu Berlin untersucht.
  4. Die Sommerferien neigen sich in den meisten Bundesländern ihrem Ende zu und die Rückkehr zum Regelbetrieb in Schulen und Kitas naht. Um erneute flächendeckende Ansteckungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu vermeiden, haben mehrere Bundesländer nun landesweite Teststrategien für Beschäftigte in Bildungseinrichtungen beschlossen.
  5. Der Aufwärtstrend beim dualen Studium hat sich auch 2019 fortgesetzt – wenngleich die Zuwachsraten gemäßigter ausfielen als in den Jahren zuvor. In der Datenbank „AusbildungPlus“ des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) waren zum Stichtag 30. November 2019 insgesamt 1.662 duale Studiengänge von deutschen Hochschulen registriert, in denen mehr als 108.000 dual Studierende erfasst sind.
  6. In 85 Prozent der befragten Haushalte, in denen schulpflichtige Kinder leben, fand während der Corona-Epidemie digitaler Schulunterricht bzw. ein digitaler Austausch mit den Lehrkräften statt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie eGovernment MONITOR 2020 der Initiative D21 und der TU München.
  7. Mit der Initiative fördert die Baden-Württemberg Stiftung Kulturprojekte von und für junge Menschen mit jeweils bis zu 2.000 Euro – gefragt sind vor allem Kreativität, Motivation und Eigenständigkeit. Seit Juli können Jugendliche Vorschläge für eigene Kulturprojekte einreichen.
  8. In Belarus fanden Präsidentschaftswahlen statt. Dabei wurde die Corona-Pandemie zum Politikum. Sie trifft auf die Unzufriedenheit mit den politischen Eliten. Es sind vor allem junge Menschen, die gegen Amtsinhaber Aljaksandr Lukaschenka auf die Straße gingen. IJAB hat mit Dzmitry Herylovich, dem Vorsitzenden von RADA, dem Nationalen Jugendrat von Belarus, über die Situation der Jugend im Lande gesprochen.
  9. Das Deutsches Jugendinstitut (DJI) und das Robert Koch-Institut (RKI) erfassen erstmals in einem bundesweiten KiTa-Register, wie Kitas und Kindertagespflege auf das Corona-Infektionsgeschehen reagieren. Mit der Studie sollen valide Erkenntnisse gewonnen werden, wie Einrichtungen und Fachpersonal auf die organisatorischen, hygienischen und pädagogischen Herausforderungen während der Pandemie reagieren und wie sich das Infektionsgeschehen auf die Kindertagesbetreuung auswirkt.
  10. Mit Beginn des Ausbildungsjahres hat Bundesbildungsministerin Karliczek die umfangreiche Informationsoffensive „Die Duale“ gestartet, um die berufliche Bildung zu stärken. Auf einem neuen Portal werden nun wichtige Informationen zur beruflichen Ausbildung zur Verfügung gestellt – auch mit Blick auf die aktuelle COVID 19-Pandemie.
  11. Das vom Bund initiierte „Sonderprogramm“ in Höhe von 500 Millionen Euro zur Sofortausstattung von benachteiligten Schülerinnen und Schülern läuft an. Erste Bundesländer haben Förderrichtlinien verabschiedet, sodass Schulträger nun schulgebundene Laptops oder Tablets beantragen können.
  12. Die Nachrichten über tödliche Badeunfälle reißen nicht ab. Unter den Todesopfern sind auch viele Kinder und Jugendliche. Zum Beginn des neuen Schuljahres fordert die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Schwimmunterricht deutschlandweit an allen Schulen anzubieten und durchzuführen. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten dieses Jahr bisher kaum Schwimmkurse stattfinden.
  13. Die Corona-Pandemie hat Rumänien wieder voll im Griff. Die Infektionszahlen steigen täglich rapide und Deutschland hat eine Reisewarnung für das Land ausgesprochen. Wie geht es den Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe dort in der Krise? In dieser Reportage kommen Verantwortliche aus einem Jugendzentrum, einer Kita und einer Begegnungsstätte zu Wort.
  14. Der Jugendring Düsseldorf begleitet auch dieses Mal die Kommunalwahlen am 13. September mit Infos, Web- und Bildungsangeboten und Veranstaltungen, u.a. mit einer Kandidaten-Datenbank und dem Düssel-O-Mat. Ziel ist es, gezielt junge Menschen zu motivieren, zur Wahl zu gehen.
  15. Mit der Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ fördert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) seit mehr als 25 Jahren das Selbstvertrauen, die Konflikt- und die Kommunikationsfähigkeit von Kindern und macht sie so stark für ein suchtfreies Leben. Nun ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Schirmherrin geworden. Gleichzeitig bietet die Initiative neue Videos für Kinder an.
  16. Die Corona-Krise belastet Familien mit unheilbar kranken Kindern enorm und die Hospizarbeit ist deutlich erschwert. Das Bundesfamilienministerium unterstützt daher den Deutschen Kinderhospizverein e.V. und den Bundesverband Kinderhospiz e.V. mit 100.000 Euro, damit sie digitale Beratungs- und Begleitungsangebote aufbauen können.
  17. Der EU-Rat hat sich nach einem langen Verhandlungsprozess auf einen neuen siebenjährigen Finanzrahmen geeinigt. Aber was bedeutet diese Vereinbarung für junge Menschen? Das fragt sich das European Youth Forum.
  18. Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die aktuelle Corona-Kita-Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und des Robert-Koch-Instituts (RKI), die die Auswirkungen der Pandemie auf Beschäftigte, Kinder und Familien untersucht. Außdrücklich fordert sie die Kita-Träger auf, sich an der Untersuchung zu beteiligen.
  19. Mit 52.000 Euro fördert das Hessische Sozialministerium den weiteren Aufbau einer Koordinierungsstelle beim Verband alleinerziehender Mütter und Väter Landesverband Hessen e.V. (VAMV). Sie soll eine Lotsenfunktion wahrnehmen. Dort werden Beratungs- und Hilfsangebote abgestimmt, koordiniert und vernetzt, um Alleinerziehende in allen Lebenslagen zu unterstützen.
  20. Auch im Juli ist die Arbeitslosigkeit infolge der Auswirkungen der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz weiter angestiegen. Zudem melden sich viele junge Leute zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn übergangsweise als arbeitslos. Das Land Rheinland-Pfalz hat daher insgesamt 45 arbeitsmarktpolitische Projekte für die Zielgruppe gestartet.
  21. Zusammen mit seinen Partnern hat UNICEF zahlreiche Jugendliche mobilisiert, die als Freiwillige unterstützen. Die Jugend-Teams helfen mit, die Trümmer zu beseitigen und verteilen Nahrungsmittel und Trinkwasser an notleidende Familien. Im Libanon leiden derzeit insbesondere Kinder unter vier Krisen gleichzeitig. Neben den Folgen der verheerenden Explosion kommen die Flüchtlingskrise, die schwere Wirtschaftskrise und eine nun ungehinderte Ausbreitung von Covid-19 hinzu.
  22. Das EU-geförderte Projekt CarePath hat ein online-basiertes System entwickelt, um integrierte psychosoziale Unterstützungsdienste für Careleaver an einer zentralen Anlaufstelle anzubieten. Derzeit gibt im Tool Informationen für Careleaver und Fachkräfte aus Italien, Belgien, Ungarn und Griechenland.
  23. Handys können demnächst bei der Suche nach verschwundenen Minderjährigen helfen: Das ist das Ergebnis eines internationalen Forschungsprojektes, das die kostenlose App ChildRescue entwickelt hat. Die App, die auch in deutscher Sprache angeboten wird, wurde unter Beteiligung der Frankfurt University of Applied Science realisiert.
  24. Thüringens Minister für Bildung, Jugend und Sport Helmut Holter hat das Stufenkonzept „Kindertagesbetreuung und Schule unter Pandemiebedingungen“ für das kommende Kita- und Schuljahr vorgestellt. Damit soll nach den Sommerferien der Regelbetrieb wieder ermöglicht werden.
  25. In einem Positionspapier fordern der Deutsche Kitaverband und die Initiative Familien in der Krise die Entwicklung von Strategien und Leitlinien, um dem Recht von Kindern auf Bildung Geltung zu verschaffen – unabhängig, wie der Verlauf der Pandemie weitergeht. Dazu werden auch konkrete Ideen formuliert.