Fachkräfte-News

www.jugendhilfeportal.de:
  1. Das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes macht auf Angriffe gegen Kinder und Jugendliche aufmerksam, die sich für ihre Rechte einsetzen. Kinder würden nicht ernst genommen, eingeschüchtert und teilweise verfolgt und bedroht. Das betreffe insbesondere aber längst nicht nur Länder mit autoritären Regierungen. Dabei haben Kinder das Recht, sich zu engagieren und Regierungen die Pflicht, sie zu schützen.
  2. Der Deutsche Verein begrüßt den vom Bundesjustizministerium vorgelegten Diskussionsentwurf zu einer Reform des Vormundschaftsrechts. Mit dem Vorschlag würden die Rechte der betroffenen Kinder und Jugendlichen gestärkt und der Perspektivwechsel hin zum Kind bzw. Jugendlichen als Subjekt der Vormundschaft vollzogen. Das geltende Vormundschaftsrecht stammt aus der Entstehungszeit des Bürgerlichen Gesetzbuches um 1900 und wird den heutigen Lebensrealitäten nur noch bedingt gerecht.
  3. Die Diakonie Deutschland begrüßt, dass pünktlich zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2018 ein beeindruckender internationaler Prozess mit der Verabschiedung des Globalen Pakts für sichere, geordnete und reguläre Migration in Marrakesch im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Ende geht. Die Diakonie betont die Einhalten der elementaren Menschenrechte, die auch für Migrantinnen und Migranten gelte und weltweit bislang keinesfalls selbstverständlich sei.
  4. Der UN-Migrationspakt stellt erstmals eine Übereinkunft der internationalen Staatengemeinschaft zur Gestaltung der Migration her. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) bewertet den UN-Migrationspakt als wichtigen Schritt, um Migration im Interesse von Herkunfts- und Aufnahmeländern sowie von Migrantinnen und Migranten stärker zu ordnen, zu steuern und zu begrenzen – vorausgesetzt, er wird erfolgreich umgesetzt.
  5. Die Einschätzungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sind am 10. Dezember Thema einer öffentlichen Anhörung der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" gewesen. In der fünften Sitzung des Gremiums unter Vorsitz von Stefan Kaufmann (CDU) stellten Experten der Institute den Stand der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der digitalen Arbeitswelt vor und antworteten auf die Fragen der Abgeordneten und Sachverständigen.
  6. Am 5. und 6. Dezember 2018 fanden zum letzten Mal die JugendFilmTage „Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) statt. Die BZgA beendet damit nach 15 Jahren die bundesweite Tour der JugendFilmTage. Zukünftig können die Bundesländer die Präventionsaktion – unterstützt von der BZgA – eigenständig einsetzen.
  7. Vor 70 Jahren, am 10. Dezember 1948, verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als Wertefundament unserer Weltgemeinschaft und Initialzündung für weltweit rechtsgültige Menschenrechte. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat bereits am 22. November in einer Feierstunde in der Französische Friedrichstadtkirche in Berlin, gemeinsam mit dem Deutschen Instituts für Menschenrechte und der Initiative kulturelle Integration, an dieses besondere Jubiläum erinnert.
  8. Im Jahr 2019 fördert das Deutsch-Polnische Jugendwerk erneut deutsch-polnische und trilaterale Jugendbegegnungen. Sowohl schulische als auch außerschulische Gedenkstättenprojekte sind förderfähig. Ziele der Begegnungen sind das Lernen aus der Geschichte sowie die Völkerverständigung. Anträge für Projekte im Jahr 2019 können bis zum 15. Februar gestellt werden.
  9. Vorbilder machen Mut, sich für Teilhabe einzusetzen: Nordrhein-Westfalen ist seit über 60 Jahren Einwanderungsland. Mehr als jeder Vierte der rund 18 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen hat ausländische Wurzeln. Die Landesregierung zeigt mit ihrer Kampagne #IchDuWirNRW, die im Internet und landesweit auf 1.600 Plakaten zu sehen ist, gelebte Vielfalt.
  10. Die Tage werden kürzer und Weihnachten steht schon bald bevor. Da stellen sich die Fragen: Was wünschen sich die Kinder oder Enkel zu Weihnachten und welcher Film könnte für Kinder der richtige sein? Der Ratgeber „Kinderfilme zum Weihnachtsfest“ vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) bietet Hinweise und Tipps von Medienpädagog(inn)en für die Auswahl altersgerechter und qualitativ hochwertiger Filme für Kinder.
  11. Eine Schwangerschaft ist eine Zeit großer Erwartungen und Freude, manchmal aber auch Sorgen. Wird ein auffälliger Befund festgestellt, befinden sich Schwangere oft in einer schwierigen Situation. Wie kann man mit so einer Nachricht umgehen? Wohin mit der Sorge, der Angst und den vielen Fragen? Die BZgA-Broschüre „Besondere Umstände“ bietet Unterstützung bei der Beratung von Schwangeren.
  12. Ist die deutsche Gesellschaft gespalten? Eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass die in Deutschland lebenden Menschen sehr ähnliche Vorstellungen davon haben, was einen guten Bürger ausmacht. Unterschiedliche Einstellungen hängen besonders vom Alter und Wohnort ab – weniger hingegen vom Migrationshintergrund.
  13. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember macht der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg mit einem Symposium „Staatliches Handeln gegen häusliche Gewalt – eine Standortbestimmung“ auf die Versorgungssituation für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder im Land aufmerksam. Der Verband fordert den flächendeckenden Ausbau des Unterstützungssystems sowie eine institutionelle Förderung der Frauenhäuser.
  14. Zum Auftakt des internationalen Natur-Freiwilligendienstes der Deutschen UNESCO-Kommission beriet das UNESCO-Netzwerk bei der Konferenz #volunteers4nature über die Rolle junger Menschen bei Erhalt und Entwicklung von Naturerbestätten. Das Programm fördert freiwilliges Engagement für den nachhaltigen Umgang mit Natur und für globale Verantwortung. Junge Menschen haben damit die Chance, Botschafter/-innen für die Welt von morgen zu werden.
  15. Wie lassen sich Jugendliche bestärken, eine menschenrechtlich orientierte Haltung zu entwickeln und Diskriminierung abzubauen? Das Handbuch KOMPASS für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit unterstützt Pädagog(inn)en in der Praxis. Junge Menschen lernen mit KOMPASS, wie sie sich für ihre Rechte und die der anderen einsetzen können.
  16. Mit dem Fachtag „Kinder mit Fluchthintergrund in der Kindertagesbetreuung“ am 4. Dezember im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim setzten das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie einen vorläufigen Schlusspunkt unter ihre gemeinsame Veranstaltungsreihe. Bei 15 Veranstaltungen seit Ende 2015 wurden insgesamt mehr als 2.000 pädagogische Fachkräfte, Kindertagespflegepersonen, Fachberatungen und Träger zum Thema „Kinder mit Fluchthintergrund in der Kindertagesbetreuung“ fortgebildet.
  17. „Der UN-Migrationspakt soll Start für eine global geordnete, fairere Migrationspolitik zum Nutzen aller sein“, betont Caritas-Präsident Peter Neher anlässlich der Annahme des UN-Migrationspaktes am 10. Dezember in Marrakesch. Er appelliert an die Staaten, sich diesem Pakt anzuschließen.
  18. Antisemitismus ist in der vergangenen Zeit in der Öffentlichkeit verstärkt sichtbar geworden: Wiederholte Angriffe auf jüdische Kinder und Jugendliche zeigen, dass es an vielen deutschen Schulen ein Problem gibt. „Du Jude“ ist 73 Jahre nach dem Holocaust ein auf Pausenhöfen und in Klassenzimmern häufig benutztes Schimpfwort. Zudem herrscht in den Lehrerzimmern häufig Unwissen über Antisemitismus unter Schülerinnen und Schülern vor – oder das Thema wird bagatellisiert, manchmal sogar toleriert. Für das Thema sensibilisierte Pädagoginnen und Pädagogen hingegen fühlen sich oft überfordert und allein gelassen.
  19. Die vierte Ausgabe 2018 der Zeitschrift Außerschulische Bildung. Zeitschrift für die politische Jugend- und Erwachsenenbildung, die vom Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten herausgegeben wird, ist mit dem thematischen Schwerpunkt „100 Jahre Frauenwahlrecht“ erschienen. Damit reiht sich die Zeitschrift ein in die große Anzahl von Veröffentlichungen, die sich diesem bedeutenden Jahrestag in diesem Jahr widmen.
  20. Wenn Arbeitslosengeld-II-Empfänger an einer Fördermaßnahme wie einer Weiterbildung teilnehmen, wirkt sich das auch auf die Arbeitsmarktchancen ihrer Kinder aus. Diese absolvieren später häufiger eine Ausbildung und üben öfter eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aus. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.
  21. Anlässlich des 70. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10.12.1948 stellt der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) fest: „Menschenrechte sind unteilbar. Sie stehen grundsätzlich uneingeschränkt allen Frauen und Männern, Kindern und Jugendlichen zu. Ihre Würde und Freiheit zu schützen ist oberstes Gebot und Auftrag an Verantwortliche in Politik, Gesellschaft und Kirche.“
  22. Die kürzlich erschienene JIM-Studie 2018 listet die wichtigsten Apps für Jugendliche. Handysektor hat sich die 10 beliebtesten Apps vorgenommen und ausführlich getestet. Dazu gibt es ein großes Materialpaket mit Infografiken, Videos zu den wichtigsten Privatsphäre-Einstellungen und einfachen Zusammenfassungen der App-Nutzungsbedingungen.
  23. Anlässlich der Kultusminister-Konferenz am 6. Dezember äußerte sich der Präsident der Initiative D21 zur vorläufigen Blockade des Digitalpaktes. Er sprach sich für ein rasches und entschlossenes Handeln aus, um die digitale Bildung in Schulen voranzubringen. Eine aktuelle Studie der Initiative untermauert den hohen Stellenwert, den die Gesellschaft digitaler Bildung und digitalen Kompetenzen zumisst.
  24. Für viele Kommunen stellen neuen Entwicklungen beim Ausgehverhalten von Jugendlichen Herausforderungen dar. Gemeinden und Kreise werden künftig bei der Prävention jugendlichen Alkoholkonsums stärker auf integrierte Strategien setzen. Darüber informiert die Dezember-Ausgabe des Newsletters ALKOHOLSPIEGEL der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
  25. Zum 1. Januar 2019 werden die Bedarfssätze der "Düsseldorfer Tabelle" an die neuen Vorgaben der Mindestunterhaltsverordnung angepasst. Außerdem wird die Anhebung des Kindergelds berücksichtigt. Die seit dem Jahr 1979 vom Oberlandesgericht Düsseldorf herausgegebene Tabelle ist Richtlinie und Hilfsmittel für die Bemessung des angemessenen Unterhalts im familiengerichtlichen Verfahren und wird von allen Oberlandesgerichten zur Bestimmung des Kindesunterhalts verwandt.