DBJR-News
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Jugendpolitische Einordnung der Rede zur Lage der Union 2026
In ihrer Rede zur Lage der Union am 16. September 2026 hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die großen Zukunftsfragen Europas vor allem aus der Perspektive von Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit, Digitalisierung und gesellschaftlicher Resilienz adressiert. Für junge Menschen sind diese Themen unmittelbar relevant: Die Frage, wie Europa mit Krieg und Krisen umgeht, wie digitale Räume gestaltet werden, wie gute Zukunftsperspektiven entstehen und wie junge Menschen demokratisch beteiligt werden, prägt ihre Lebensrealitäten. -
Junge Menschen schützen statt ausschließen - EU KIDS ACT greift bei Altersgrenze zu kurz
Am 16. September 2026 stellte die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in der State-of-the-Union-Rede eines der zentralen Vorhaben im Bereich Kinder- und Jugendschutz vor. Der Bundesjugendring sieht in der von der EU-Kommission vorgelegten Verordnung “EU Keeping Internet Digital Spaces Accountable and Trustworthy” (EU KIDS ACT) wichtige Ansätze, insbesondere in der Plattformverantwortung, für mehr Sicherheit in digitalen Räumen. Gleichzeitig kritisiert er den Vorschlag, der den pauschalen Ausschluss junger Menschen in den Fokus stellt und mildere, risikobasierte Mittel und entscheidene Begleitmaßnahmen nicht berücksichtigt -
Solidarität mit Jugendorganisationen in der Türkei
In der Türkei sind am 12. und 13. September zahlreiche LGBTQIA+ Organisationen, Menschenrechtsverteidiger*innen und Aktivist*innen Ziel staatlicher Maßnahmen geworden. Durchsuchungen, Festnahmen und die Sperrung digitaler Zugänge treffen zivilgesellschaftliche Organisationen und insbesondere die LGBTQIA+ Community. Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) erklärt sich solidarisch mit seinem türkischen Partnerjugendring GoFor und den betroffenen Mitgliedsorganisationen und fordert die unverzügliche Freilassung der inhaftierten Aktivist*innen. -
U16-Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin: Junge Menschen wollen mitentscheiden
Die Wahlergebnisse für zwei Wahlen auf Landesebene stehen fest, die U16-Wahlen zum Landtag in Mecklenburg-Vorpommern und die U16-Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin inklusive der Bezirksverordnetenversammlungen. In der Woche vom 7. bis zum 11. September haben insgesamt 40.878 junge Menschen unter 16 Jahren ihre Stimmen in 352 Wahllokalen ihre Stimmen abgegeben. Zur Wahl standen dieselben Parteien wie zur bevorstehenden Landtagswahl bzw. Abgeordnetenhauswahl am 20. September auf dem Stimmzettel. In beiden Bundesländern finden die offiziellen Wahlen erstmals mit einem Wahlalter von 16 Jahren statt. Junge Menschen unter 16 Jahren haben sich mit gestiegenem Interesse an den U18-Wahlen beteiligt: die Anzahl der Wahllokale als und die absolute Wahlbeteiligung nahm im Vergleich zu den letzten Wahlen zu. -
Abschlussbericht der Expert*innenkommission: Junge Menschen beteiligen, Plattformen in die Verantwortung nehmen
Am 11. September hat das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) den Abschlussbericht der Expert*innenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ veröffentlicht. Bereits zuvor waren am 7. September die Ergebnisse der Workshops mit Kindern und Jugendlichen veröffentlicht worden. Der Bundesjugendring begrüßt die Einsetzung der Expert*innenkommission und die wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken des digitalen Aufwachsens. Zugleich zeigt der nun abgeschlossene Prozess: Die Stimmen junger Menschen – und explizit der organisierten jungen Zivilgesellschaft – müssen gehört und mit angemessener Vorbereitungszeit strukturell und verbindlich beteiligt werden. -
HdJ-Fachtag: Generationengerechtigkeit ausbuchstabiert
Am 13. Oktober 2026 lädt das Haus der Jugendarbeit und Jugendhilfe (HdJ) gemeinsam mit der BAGSO zum Fachtag „Generationengerechtigkeit ausbuchstabiert. Kinder- und Jugendhilfe und Seniorenorganisationen im Dialog“ nach Berlin ein. „Generationengerechtigkeit ist in aktuellen politischen Debatten zu… -
Menschen, Grundrechte, Zivilgesellschaft und Institutionen in Sachsen-Anhalt verteidigen
Das Ergebnis der Landtagswahlen ist erschütternd. Es ist eine politische und soziale Katastrophe vor allem für die Menschen in Sachsen-Anhalt und ein Warnsignal für die gesamte Bundesrepublik. Alle demokratischen Parteien und alle Personen in politischer Verantwortung müssen sich vorrangig dafür einsetzen, unsere Demokratie zu schützen und zu stärken. -
Wendelin Haag bei „Matthay fragt“
Wie blicken junge Menschen auf die aktuellen politischen Reformdebatten – und welche Rolle spielen Jugendverbände dabei? Darüber sprach der DBJR-Vorsitzende Wendelin Haag mit Sabina Matthay in der Sendung „Matthay fragt“ bei rbb24 Inforadio. -
EU-Jugenddialog beim Nationalen Kinder- und Jugendgipfel 2026
Der EU-Jugenddialog wird beim Nationalen Kinder- und Jugendgipfel 2026 vom 03. – 05. Dezember 2026 in Bonn mit einem Workshop mitwirken. -
DBJR zum neuen Staatsminister für Sport und Ehrenamt
Ronald Rauhe ist seit dem 3. September neuer Staatsminister für Sport und Ehrenamt. Der zweifache Kanu-Olympiasieger folgt auf Dr. Christiane Schenderlein, die ins Bundesgesundheitsministerium gewechselt ist und dort als Parlamentarische Staatssekretärin tätig ist. -
DBJR unterstützt Solidaritätserklärung für Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern
DBJR-Vorsitzender Wendelin Haag gehört zu den Erstunterzeichner*innen einer Solidaritätserklärung des Deutschen Fonds für Demokratie. Sie richtet sich an Menschen und Initiativen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, die sich unter schwierigen Bedingungen für Demokratie, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. -
Fachtag „Beteiligung sicher gestalten“ am 29. Oktober - Jetzt anmelden
Wie können Jugendbeteiligungsformate auf Bundesebene so gestaltet werden, dass sie sicher für junge Menschen sind? Darum geht es beim Fachtag „Beteiligung sicher gestalten“ am 29. Oktober 2026 von 11 bis 16 Uhr in Berlin. -
Y20 2026 in Washington: Gemeinsame Forderungen an die G20
Vom 11. bis 14. August 2026 kamen junge Delegierte aus den G20-Staaten und der Europäischen Union zum Youth 20 (Y20) in Washington, D. C. zusammen. Eine fünfköpfige DNK-Delegation brachte dabei die Perspektiven junger Menschen aus Deutschland in die internationalen Verhandlungen ein. Gemeinsam verabschiedeten die Delegationen ein Communiqué mit politischen Empfehlungen an die G20, in dem auch mehrere Anliegen der deutschen Delegation verankert werden konnten. -
U18-Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Junge Menschen treffen ihre Wahl
Das Wahlergebnis der Kinder- und Jugendwahl U18 im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht fest. In der Woche vom 24. bis zum 28. August haben landesweit 3.123 junge Menschen unter 18 Jahren in 62 Wahllokalen ihre Stimmen abgegeben. Die Kinder- und Jugendwahl U18 ist eine der größten Initiativen der außerschulischen politischen Jugendbildung in Deutschland. Die Wahlergebnisse der U18-Wahlen sind nicht repräsentativ für junge Menschen in Sachsen-Anhalt, geben aber Einblick in die parteipolitischen Präferenzen der Teilnehmenden. -
Über 80 Verbände unterstützen von Rechtsextremen bedrohte Bürger*innen
Bündnis „Zusammen für Demokratie“ stellt Solidaritätsvereinbarung für bedrohte Engagierte und Einrichtungen vor -
Ausschreibung: EU-Jugendvertreterin 2027–2028
Hast du Lust, dich politisch einzubringen und in deutscher und europäischer Politik mitzureden? Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) sucht für den EU-Jugenddialog eine engagierte junge Person, die die Interessen junger Menschen wirkungsvoll im Rahmen des Projekts auf europäischer Ebene vertritt. -
Zivildienst: Engagement stärken statt erzwingen
Die Bundesregierung bereitet mit einem Bundesgesellschaftsdienstegesetz die Strukturen für einen möglichen neuen Zivildienst vor. Das Bundesjugendministerium hat dazu bereits Verbände und Organisationen nach möglichen Einsatzkapazitäten gefragt. Für den Bundesjugendring ist klar: Sollte eine verpflichtende Wehrpflicht wieder eingeführt werden, braucht es auch eine zivile Alternative. Eine neue zivile Dienstpflicht wird dadurch aber nicht zum richtigen Weg. -
Bundesjugendring zu aktuellen Entwicklungen in der Sozialpolitik
Die Bundesregierung stellt derzeit zentrale Bereiche des Sozialstaats neu auf. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung kommt es zu höheren Eigenleistungen sowie Leistungseinschränkungen und Einsparungen , das Bürgergeld wurde durch strengere Regelungen und härtere Sanktionen durch eine neue Grundsicherung ersetzt. Weitere Veränderungen stehen beim BAföG und beim Unterhaltsvorschuss an; zugleich soll der Kindersofortzuschlag entfallen. Auch eine grundlegende Rentenreform ist in Vorbereitung. Parallel hat das Kabinett die erste Stufe einer Reform der Kinder- und Jugendhilfe auf den Weg gebracht, die vor allem auf „kostendämpfende Effekte für die kommunalen Haushalte“ zielt, dabei Leistungsansprüche in Frage stellt und die Idee einer Inklusiven Kinder- und Jugendhilfe vorerst aufgibt. -
Umfrage im Rahmen des EU-Jugenddialogs – jetzt teilnehmen!
Der EU-Jugenddialog führt im Rahmen des 12. Zyklus und dem aktuellen Europäischen Jugendziel 4 “Information und konstruktiver Dialog” eine bundesweite Umfrage unter jungen Menschen bis 30 Jahren durch. Wir fragen nach ihren Erfahrungen, Wünschen und Forderungen in einer digitalen Lebenswelt. -
ESDN Youth Workshop 2026: Resilienz gemeinsam denken
Vier Tage, 42 Teilnehmende aus 29 europäischen Ländern: Beim Youth Workshop des European Sustainable Development Network (ESDN) in Wien kamen Mitte August Jugenddelegierte und junge Vertreter*innen aus ganz Europa zusammen, um über Thema „Resilience 2.0“ des 2025 Strategic Foresight Report der Europäischen Kommission zu diskutieren.