DBJR-News

  • Vom 11. bis 14. August 2028 kommt der Youth 20 (Y20) in Washington, D. C. in den USA zusammen. Eine fünfköpfige Delegation des Deutschen Nationalkomitees für internationale Jugendarbeit (DNK) vertritt dort die Interessen junger Menschen aus Deutschland.
  • In dieser Woche haben junge Menschen in allen 16 Bundesländern gleichzeitig Sommerferien. Jugendverbände sind mit ihnen unterwegs: auf Ferienfreizeiten, Zeltlagern, Kanu- und Klettertouren oder internationalen Jugendbegegnungen. Ehren- und hauptamtliche Jugendleiter*innen schaffen mit diesen Angeboten Räume für Erholung, Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit. Zugleich tragen sie eine große Verantwortung für das Wohlergehen und den Schutz der Teilnehmenden und bereiten sich mit umfassenden Qualifizierungen auf diese Aufgabe vor.
  • Beim zweiten Treffen des President’s Youth Advisory Board mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 22. Juli 2026 standen die jugendpolitischen Prioritäten der Europäischen Union nach 2027 im Mittelpunkt. Vertreter*innen der europäischen Jugendringe brachten dabei konkrete Forderungen für eine stärkere und verbindlichere Einbindung junger Menschen in die EU-Politik ein. Für das Deutsche Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit (DNK) und den Deutschen Bundesjugendring (DBJR) nahm Isabel Rutkowski an den Beratungen im Brüsseler Berlaymont-Gebäude teil.
  • Die AG Europäische Jugendpolitik und die AG Internationale Jugendpolitik des Bundesjugendrings haben am 17. Juli 2026 digital gemeinsam getagt. Die Sitzung rückte vor allem praktische Herausforderungen für die europäische und internationale Jugendarbeit in den Mittelpunkt.
  • Anlässlich des 63. Jahrestags des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und des 10-jährigen Bestehens des Regional Youth Cooperation Office of the Western Balkans (RYCO) kamen vom 7. bis 10. Juli 2026 junge Menschen aus Frankreich, Deutschland und dem Westbalkan in Paris. Für den Bundesjugendring nahm Sophie Schmitz, stellvertretende Vorsitzende, teil.
  • Am 16.07. tagte zum ersten Mal die Sonderwerkstatt Internationale Jugendbegegnungen, die gemeinsam von der Fachstelle Jugendreisen und dem Referat für Internationale und Europäische Jugendpolitik durchgeführt wird.
  • Der Bundesjugendring sucht eine*n Jugenddelegierte*n für Nachhaltige Entwicklung für die zweijährige Amtszeit 2027/2028. Bewerbungen sind bis zum 13. September 2026 möglich.
  • Der Bericht der Ko-Vorsitzenden des „Special Panel on Child Safety Online“ empfiehlt, den Zugang von Kindern unter 13 Jahren zu sozialen Medien und weiteren digitalen Diensten EU-weit zu beschränken. Der Bundesjugendring warnt vor pauschalen Altersgrenzen: Statt junge Menschen auszuschließen, müssen Plattformen wirksam reguliert, bestehende Regeln konsequent durchgesetzt und junge Menschen verbindlich beteiligt werden.
  • Am Montag, dem 13. Juli, wurden die ersten Ergebnisse einer aktuellen Erhebung zu Bedrohungen und Angriffen auf Jugendverbände, Jugendringe und Jugendgruppen vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Über 350 Jugendgruppen, Jugendverbände und Jugendringe nahmen bundesweit an der Erhebung teil. Die vollständigen Ergebnisse der Bedrohungsstudie werden im Herbst diesen Jahres veröffentlicht. Im Rahmen der Vorstellung wurden die zentralen Ergebnisse der Erhebung ausgeführt und gemeinsam mit Jana Sämann und Prof. Benno Hafeneger analysiert und mit über 100 Ehren- und Hauptamtlichen von der Bundes-, Landes- und Kommunalebene, vor allem aus den Jugendverbänden und -ringen, intensiv diskutiert und durch Beiträge und weiterführende Fragen ergänzt. Die Bedrohungsstudie entsteht vor dem Hintergrund zunehmender und vielfältiger, rechtsextremer Anfeindungen und Strategien gegen Ehren- und Hauptamtliche sowie gegen Strukturen und Einrichtungen der Jugendverbände und -ringe, dies wird im Folgenden ausgeführt und eingeordnet.
  • Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Rahmenvereinbarung mit dem Jugendnetzwerk Lambda zum Ende des Jahres 2026 gekündigt. Die Entscheidung erfolgte nach Angaben der DBJR-Mitgliedsorganisation ohne vorherige Ankündigung und ohne Begründung.
  • Auf Einladung von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius fand am 9. Juli 2026 ein Austausch zwischen dem Minister, dem Deutschen Bundesjugendring und der Deutschen Sportjugend im Bundesministerium der Verteidigung statt. Im Mittelpunkt stand der Gesetzentwurf zur Stärkung der Reserve. Der Bundesjugendring brachte insbesondere die möglichen Auswirkungen der geplanten Regelungen auf junge Menschen in die Diskussion ein.
  • Der Bundesjugendring hat aus jugendpolitischer Sicht zu den Handlungsempfehlungen der Expert*innenkommission für Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt Stellung genommen. Darin begrüßt er, dass die Empfehlungen Schutz, Befähigung und Teilhabe junger Menschen im digitalen Raum zusammendenken und wichtige Gestaltungspflichten für Plattformen benennen. Zugleich lehnt der Bundesjugendring pauschale Altersgrenzen als vermeintlich einfache Verbotslösung ab und fordert, junge Menschen sowie ihre demokratisch legitimierten Vertretungen dauerhaft an der Umsetzung zu beteiligen.
  • Am 8. Juli 2026 waren die Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung Matilda Ramge und Florian Brod gemeinsam mit der ehemaligen Jugenddelegierten Audrey MacLean zu einem öffentlichen Fachgespräch des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen eingeladen. Per Video berichteten sie von ihren Erfahrungen bei vergangenen High-level Political Forums on Sustainable Development (HLPF) und formulierten ihre Erwartungen an das diesjährige HLPF in New York.
  • Der Schutz junger Menschen vor sexualisierter Gewalt ist dem Bundesjugendring ein zentrales Anliegen. In einem längeren Schutzprozess hat der Bundesjugendring ein Konzept zum Schutz vor sexualisierter Gewalt erarbeitet. Es beschreibt Strukturen, Verantwortlichkeiten und Verfahren für Prävention,…
  • Die Fach- und Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung des Bundesjugendrings lädt alle Interessierten zum Fachtag „Beteiligung sicher gestalten“ ein.
  • Das Bundeskabinett hat den ersten Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 beschlossen. Nach erster Einschätzung sieht der Entwurf für den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) gegenüber dem vom Parlament beschlossenen Bundeshaushalt 2026 eine leichte Erhöhung von knapp 900.000 Euro vor. Die Ansätze für die Jugendfreiwilligendienste und den Bundesfreiwilligendienst bleiben auf gleichem Niveau. Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ soll hingegen um rund 13 Millionen Euro gekürzt werden.
  • Zum 01. Juli 2026 hat Irland zum achten Mal den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Irland führt den Vorsitz bis Dezember 2026 und bildet damit den Auftakt für eine neue Trio-Ratspräsidentschaft mit Litauen und Griechenland, deren halbjährige Ratspräsidentschaften im Jahr 2027 folgen.
  • Am 23. Juni 2026 trafen sich die Landeszentralstellen zur ihrem reglmäßigen Fach- und Austauschtreffen auf Bundesebene. Der Bundesjugendring lädt dafür viermal jährlich alle Landeszentralstellen Juleica (https://juleica.de/bundeslaender/uebersicht) ein.
  • Staatliche Akteure sind aufgefordert bei der finanziellen Förderung von politischer Bildung, Demokratieförderung und Präventionsarbeit die grundrechtlichen Freiheiten freier Träger durch die Regelungen in Förderbedingungen nicht einzuschränken. Insbesondere Eingriffe in die Meinungsfreiheit freier Träger in Form einer pauschalen und unreflektierten Übertragung eines Neutralitätsgebots beispielsweise über entsprechende Nebenbestimmungen bei der öffentlichen Förderung von Jugendverbänden, Jugendringen und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen sind nicht gerechtfertigt. Es darf nicht verkannt werden, dass diese Organisationen Träger der Grundrechte sind und diese Rechte nicht durch (staatliche) Förderung verlieren. Zu empfehlen ist es grundsätzlich, solche oder ähnliche Nebenbestimmungen politisch und rechtlich nicht hinzunehmen. Die Ausführungen zum Umgang mit Neutralitätsauflagen durch Förderbedingungen und Zuwendungsbescheide sind Teil des Artikels "Mythos Neutralitätsgebot. Ein Überblick für mehr Handlungssicherheit in der Praxis", der Artikel erscheint in Corax – Fachmagazin für Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen, Ausgabe 2/2026, S. 27-29. Die Ausgabe kann unter dem folgenden Link bestellt werden: https://corax-magazin.de/shop.
  • Der Vorsitzende des Bundesjugendrings Wendelin Haag ist erneut in den Vorstand der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) e.V. gewählt worden. Auf der Mitgliederversammlung am 22. Juni 2026 in Berlin bestätigten ihn die Delegierten für weitere zwei Jahre. Er vertritt dort weiterhin den Organisationsbereich Jugend.