DBJR-News

  • Wie können Beteiligungsprozesse für junge Menschen sicher gestaltet werden? Darüber tauschten sich Vertreter*innen aus der Jugendbeteiligungspraxis sowie der Bundespolitik am 29. Oktober 2026 bei dem Fachtag „Beteiligung sicher gestalten – Schutz und Prävention bei Jugendbeteiligungsformaten auf Bundesebene“ der Fach- und Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung (FKS) im Deutschen Bundesjugendrings in Berlin aus.
  • Die 99. Vollversammlung des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) tagte am 30. und 31. Oktober 2026 in Berlin. In Zeiten, in denen demokratische Strukturen und die Zivilgesellschaft zunehmend unter Druck stehen, setzten die Jugendverbände ein gemeinsames Zeichen für Solidarität und gelebte Demokratie. Mit ihren Beschlüssen brachten sie sich als starke Arbeitsgemeinschaft in aktuelle gesellschaftliche und jugendpolitische Debatten ein. Das höchste Gremium des DBJR verabschiedete wichtige politische Positionen und wählte eine neue stellvertretende Vorsitzende.
  • Die 99. Vollversammlung des Deutschen Bundesjugendrings erklärt ausdrücklich ihre Solidarität mit dem Jugendnetzwerk Lambda. Mit der einstimmig und ohne Enthaltungen beschlossenen Position „Queere Jugendarbeit schützen“ setzen die Delegierten in Berlin ein starkes Signal für die Selbstorganisation junger queerer Menschen. Zugleich üben sie deutliche Kritik an der Kündigung der Rahmenvereinbarung durch das Bundesjugendministerium.
  • Zwei Tage voller Debatten, gemeinsamer Positionen und wichtiger Entscheidungen: Am 30. und 31. Oktober 2026 fand die 99. Vollversammlung des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) in Berlin statt. Die Delegierten aus den Mitgliedsorganisationen verabschiedeten wegweisende jugendpolitische Beschlüsse und stärkten damit die gemeinsame Stimme der Jugendverbände in aktuellen gesellschaftlichen und politischen Debatten.
  • Die 99. Vollversammlung des Bundesjugendrings hat am 31. Oktober 2026 die Position „Politische Beteiligung junger Menschen schützen – Gegen Einschüchterungen und Repressionen“ beschlossen.
  • Die 99. Vollversammlung des Bundesjugendrings hat am 31. Oktober 2026 die Position „Peer-to-Peer-Gewalt wirksam verhindern: Schutz und Prävention für junge Menschen stärken“ beschlossen.
  • Die 99. Vollversammlung des Bundesjugendrings hat am 31. Oktober 2026 die Position „Sexuelle Bildung stärken“ beschlossen.
  • Die 99. Vollversammlung des Bundesjugendrings hat am 31. Oktober 2026 die Position „Schutz für uns, statt Profite für Konzerne: Stoppt den Abbau unserer Schutzstandards“ beschlossen.
  • Die 99. Vollversammlung des Bundesjugendrings hat am 31. Oktober 2026 die Position „Stärken statt verbieten – Rechte junger Menschen im digitalen Raum schützen!“ beschlossen.
  • Die 99. Vollversammlung des Bundesjugendrings hat am 31. Oktober 2026 die Position „Queere Jugendarbeit schützen“ einstimmig beschlossen.
  • Die Vollversammlung des Bundesjugendrings hat am 30. Oktober 2026 die Position „Für eine starke Kinder- und Jugendhilfe, die junge Menschen in den Mittelpunkt stellt“ beschlossen.
  • Die Vollversammlung des Bundesjugendrings hat am 30. Oktober 2026 die Position „Die Agenda Jugend, Frieden und Sicherheit international und national umsetzen: Junge Menschen an Friedensbildungsprozessen beteiligen“ beschlossen.
  • Die beiden Vorsitzenden Daniela Broda und Wendelin Haag eröffneten mit ihrer Rede die 99. Vollversammlung des Deutschen Bundesjugendrings vom 30. bis 31. Oktober in Berlin. Es gilt das gesprochene Wort.
  • Bei der EU-Jugendkonferenz vom 27. bis 30. September 2026 in Dublin kamen junge Menschen aus ganz Europa zusammen, um über europäischen Jugendpolitik zu diskutieren und Forderungen an die EU zu erarbeiten. Doch nicht alle eingeladenen Jugendvertreter*innen konnten teilnehmen. Für Delegierte insbesondere aus den Westbalkanstaaten wie Albanien, Kosovo, Montenegro und Nordmazedonien erschwerten fehlende oder zu spät genehmigte Visa-Anträge die Teilnahme oder verhinderten diese ganz. Einzelen Deligierte mussten die teilweise hohen Visagebühren selbst oder über ihre jeweiligen Jugendringe finanzieren. Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) kritisiert diese Hürden und fordert, die gleichberechtigte Teilnahme aller eingeladenen jungen Menschen sicherzustellen.
  • Das Deutsche Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit (DNK) nahm vom 8. bis 11. Oktober 2026 am Treffen der Benelux-Islands-Central Cooperation (BICC) in Warschau teil. Im Fokus standen die Vorbereitung der Generalversammlung des Europäischen Jugendforums (YFJ) und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den nationalen Jugendringen.
  • Vom 27. bis zum 30. September 2026 nahm die deutsche Delegation an der ersten EU-Jugendkonferenz des 12. Zyklus unter irischer Ratspräsidentschaft in Dublin teil. Bis Dezember 2027 steht in diesem Zyklus das EU-Jugendziel vier „Information und konstruktiver Dialog“ im Mittelpunkt. Zugleich wurden bei der Konferenz die EU-Jugendziele überarbeitet, die in die neue EU-Jugendstrategie für 2028 bis 2034 einfließen sollen.
  • Der Deutsche Bundesjugendring hat das Positionspapier „Für ein Freiwilligendienste-Stärkungsgesetz“ der verbandlichen Zentralstellen mitgezeichnet. Es fordert eine dauerhaft gesicherte Finanzierung, mehr Plätze und bessere Rahmenbedingungen für Freiwilligendienste. Dazu gehören ein höheres Taschengeld, kostenfreie Mobilität und gerechtere Zugänge. Freiwilligendienste müssen allen jungen Menschen offenstehen – unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten.
  • Anlässlich der Beratungen zum Bundeshaushalt 2027 fordert der Ratschlag Kinderarmut in einem Appell mit 71 unterzeichnenden Organisationen und Einzelpersonen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft, die Zukunftschancen junger Menschen zu sichern und Jugendarmut wirksam zu bekämpfen.
  • Anlässlich der für das Wochenende angekündigten „Gen Z“-Proteste betont der Deutsche Bundesjugendring die Bedeutung demokratischen Protests junger Menschen. Friedliche Demonstrationen sind ein geschütztes Grundrecht und ein wesentlicher Pfeiler unserer Demokratie und sorgen für deren Stärkung. Die politischen Forderungen nach sozialer und Bildungsgerechtigkeit, einem bezahlbaren Leben und wirksamer Mitbestimmung greifen Sorgen junger Menschen auf. Zugleich stellt der Bundesjugendring auch anlässlich dessen, dass in anderen europäischen Ländern der friedliche Protest junger Menschen durch Extremisten instrumentalisiert wurde klar, dass auch berechtigte Anliegen keine Gewalt rechtfertigen.
  • Die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM) hat ihren ersten Bericht an den Deutschen Bundestag vorgelegt. Darin benennt sie zentrale Herausforderungen beim Schutz junger Menschen vor sexualisierter Gewalt und formuliert politischen Handlungsbedarf. Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) begrüßt den Bericht und sieht insbesondere bei der Stärkung von Präventionsstrukturen und beim Schutz vor sexualisierter Gewalt im digitalen Raum wichtige Anknüpfungspunkte an die Positionen der Jugendverbände.