klicksafe-News

  • Am 17. Mai 1990 wurde Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten gestrichen. Und seit 2005 findet an diesem Datum der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie statt (IDAHOBITA). Der Aktionstag möchte Aufmerksamkeit schaffen für die vielfältige Diskriminierung queerer Menschen. Auch im Internet wird täglich gegen die LGBTQIA+ Community gehetzt. Wir zeigen, was Menschen tun können, wenn sie von queerfeindlicher Hassrede betroffen sind.
  • Die Stiftung Warentest hat 16 Spiele-Apps für Kinder getestet. Das Ergebnis: In den beliebten Mobile Games fanden sich reihenweise alarmierende und unangemessene Inhalte. Dazu zählten zum Beispiel Darstellungen von Amokläufen, Hassbotschaften und Sexszenen. Auch die Geschäftsmodelle der App-Anbieter sind laut Stiftung Warentest für Kinder höchst bedenklich. Fast alle der 16 populären Games sind im Test durchgefallen. klicksafe informiert Eltern, wie sie ihre Kinder beim Spielen begleiten und schützen können.
  • Desinformationen und Fake News verbreiten sich im Internet rasant. Die gute Nachricht: Viele falsche Behauptungen sind gar nicht so schwer zu erkennen. Denn es werden immer wieder dieselben Manipulationstechniken und Narrative benutzt. Wer diese typischen Tricks kennt, merkt schnell, ob eine Meldung seriös ist. Oder ob man lieber andere Quellen hinzuziehen sollte. Präventiv über die Mechanismen von Desinformationen aufzuklären, nennt man Prebunking. Eine europaweite Kampagne macht nun mit drei Videos auf besonders häufige Manipulationstechniken aufmerksam.
  • Anlässlich der Europawahl werden in einem Monat viele junge Menschen zum ersten Mal eine politische Wahlentscheidung treffen. Durch die Absenkung des Wahlalters ist das in Deutschland bereits ab 16 Jahren möglich. Jugendliche informieren sich dabei vor allem in einer medialen Öffentlichkeit, in der Falschmeldungen, populistische Narrative und Verschwörungserzählungen immer mehr zu Gefahren für demokratische Prozesse werden. Daher gilt heute mehr denn je: Medienkompetenz ist Demokratiekompetenz. Wir stellen passende Materialien und Hinweise zusammen, um Jugendliche in ihrer politischen Meinungsbildung und Informationskompetenz zu unterstützen.
  • Der Dienst Discord ist besonders im Gaming-Bereich beliebt. Per Sprach- oder Text-Chat, aber auch in Livestreams oder eigenen Chaträumen (genannt „Server“) bietet sich eine Vielzahl von Austauschmöglichkeiten. Auch Extremist*innen haben Discord als einfache und vielfältige Plattform für die eigene Kommunikation entdeckt. Sie verbreiten dort ihre demokratie- und menschengruppenfeindlichen Botschaften. Und sie nutzen Discord zur direkten Kontaktanbahnung und individuellen Beeinflussung von jugendlichen Nutzer*innen. Wie Extremist*innen bei Discord auftreten und welche Möglichkeiten sich ihnen auf Discord bieten, hat jugendschutz.net in einem neuen Report zusammengefasst.
  • Der Tech-Konzern Meta wird seinen KI-Assistenten Meta Llama 3 nun auch unter dem Namen Meta AI bei WhatsApp, Instagram und Facebook integrieren. In Deutschland sind die neuen Funktionen bisher noch nicht verfügbar. Allerdings ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch bei uns WhatsApp und Co. mit künstlicher Intelligenz ausgestattet sein werden. klicksafe fasst zusammen, wie die Meta KI das Nutzungserlebnis verändern wird und worauf Nutzer*innen genauer achten sollten.
  • Immer mehr Menschen kennen und nutzen Beschwerdestellen, um problematische Online-Inhalte zu melden. Das zeigen die enorm gestiegenen Meldungen an die Beschwerdestelle der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) im Jahr 2023. Insgesamt gingen 30.573 Beschwerden über illegale oder jugendgefährdende Online-Inhalte ein. Im Vergleich zum Vorjahr ist damit mehr als eine Verdopplung der Meldezahlen zu verzeichnen – ein neuer Höchststand.
  • Kinder und Jugendliche können im Internet von unterschiedlichen Formen sexueller Gewalt betroffen sein. Darunter sexuelle Erpressungen in Form von Sextortion. Dabei werden Betroffene mit intimen Aufnahmen erpresst, die sie verschickt haben oder die heimlich in einem Videochat erstellt wurden. Das US-Unternehmen Meta, zu dem WhatsApp, Instagram und Facebook gehören, testet aktuell neue Maßnahmen, um Kinder und Jugendliche besser vor bildbasierter sexualisierter Gewalt zu schützen.
  • Verstößt die in der neuen App TikTok Lite enthaltene Belohnungsfunktion gegen EU-Regeln? Dies lässt die EU-Kommission in einem aktuellen Verfahren gegen TikTok wegen der „Gefahr schwerer Schäden für die psychische Gesundheit der Nutzenden“ prüfen. Wie beeinflussen Belohnungssysteme in Social Media oder Gaming-Apps die Mediennutzung? Wir informieren über gängige Mechanismen und die damit verbundenen Risiken.
  • Cyber-Mobbing kann alle treffen. Auch Menschen mit Behinderung. Damit sie schnell und barrierefrei Hilfe finden, veröffentlichen klicksafe und die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Berlin e.V. (LAG WfbM Berlin) die Cyber-Mobbing Leichte Hilfe App. Mit dieser App erhalten Menschen mit Behinderung niedrigschwellig Informationen und Unterstützung bei Cyber-Mobbing. Neben der App für iOS und Android bietet klicksafe auch ein passendes Plakat in einfacher Sprache an.