klicksafe-News

  • Wenn auf den Geräten von Kindern und Jugendlichen Bilder mit sexuellem Inhalt auftauchen, kann das Eltern und pädagogische Fachkräfte vor schwierige Fragen stellen. Welche rechtlichen Vorgaben gelten? Und was darf zur Dokumentation oder Beweissicherung getan werden? Die Antworten hängen dabei maßgeblich vom Alter der abgebildeten Person ab. Unser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten rechtlichen Grundlagen und zeigt, wie Sie Kinder und Jugendliche angemessen unterstützen können.
  • Schockierende, grausame und ekelige Bilder und Videos finden im Internet leicht Verbreitung. Das Phänomen an sich ist nicht neu. Allerdings gibt es heute mehr leicht verfügbare Verbreitungswege für diese Darstellungen. Und auch die Gefahr, ungewollt mit diesen Bildern konfrontiert zu werden, hat sich durch Social-Media-Plattformen und Messengerdienste verändert und vermutlich erhöht. Was müssen erwachsene Bezugspersonen zu diesem Thema wissen und wie können sie Kindern und Jugendlichen helfen?
  • Viele Menschen nutzen täglich Messenger-Dienste wie WhatsApp. Dabei gibt es mit RCS-Nachrichten eine moderne Alternative direkt auf dem Smartphone. RCS-Nachrichten sind auf vielen Geräten bereits automatisch verfügbar und müssen nicht zusätzlich installiert werden. Sie erweitern die klassische SMS um Funktionen wie Gruppen-Chats, den Versand von Fotos und Videos, Sprachnachrichten oder Lesebestätigungen. Das könnte besonders für Eltern spannend sein. Denn RCS ermöglicht moderne Kommunikation, ohne dass Kinder zusätzliche Messenger-Apps installieren müssen.
  • Soziale Netzwerke, Games und Streaming-Portale ziehen junge Menschen in ihren Bann – oft so stark, dass Hobbys, Freundschaften und Familie daneben verblassen. Vor allem viele Eltern sind über den Medienkonsum ihrer Kinder besorgt und empfinden die tägliche Bildschirmzeit als zu hoch. Ab wann wird die Mediennutzung zu viel und ab wann spricht man von einer Sucht? Was können Eltern vorbeugend tun und ab wann müssen sie eingreifen? Der neue Ratgeber „Always on?! Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen“ von klicksafe bietet Antworten auf diese Fragen.
  • Bilder von Kindern wirken oft harmlos und liebenswert. Doch was viele Erwachsene unterschätzen: Sobald solche Aufnahmen ins Netz gestellt werden, können sie langfristige Folgen haben. Mit der Social-Media-Themenwoche #KinderSindKeinContent setzen die Initiativen klicksafe und SCHAU HIN! vom 15. bis 21. Juni gemeinsam mit vielen Partner*innen ein Zeichen für mehr Kinderschutz im Netz.
  • Sexualisierte Gewalt und extremistische Hassinhalte bleiben zentrale Probleme online: Im zweiten Jahr in Folge hat jugendschutz.net mehr als 15.000 Fälle von Missbrauchsdarstellungen von Kindern bearbeitet. Bei Spotify und Discord stellte die Stelle zahlreiche volksverhetzende Texte und strafbare extremistische Kennzeichen fest. Auf TikTok und Co. dokumentierte jugendschutz.net drastische Hass- und Gewaltfantasien gegenüber Frauen und Mädchen.
  • Ob beim neugierigen Surfen auf Pornoseiten oder ungewollt im Klassenchat: Die meisten Jugendlichen kommen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren erstmals mit Pornografie in Kontakt. Pornos als Teil der jugendlichen Lebenswelt zu begreifen, ist daher unvermeidlich. Dabei ist zum einen wichtig, Kinder wirksam vor entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten zu schützen. Zum anderen sollten wir die sexuelle Aufklärung nicht Pornos überlassen, sondern mit Jugendlichen ins Gespräch kommen. Denn durch Pornos werden Stereotype oder unrealistische Vorstellungen von Sexualität und Körpervielfalt vermittelt. Wir haben mit Expertin Madita Oeming über Pornografie und sexualisierte Gewalt online gesprochen. Sie gibt Tipps, wie Eltern und pädagogische Fachkräfte junge Menschen unterstützen können.
  • Auf dem Heimweg im Bus, versteckt auf der Schultoilette oder noch kurz vorm Abendessen – eine Runde Brawl Stars ist schnell gespielt und gehört für viele Kinder zu ihrem digitalen Alltag. Das Handyspiel wurde 2018 veröffentlicht und zählt mit über 500 Millionen Downloads zu den erfolgreichsten Mobile Games weltweit. Bereits bei Grundschulkindern sind die angesagten Brawler oft Thema auf dem Pausenhof. klicksafe fasst die wichtigsten Aspekte, Risiken und Tipps zu Brawl Stars zusammen.
  • Bei den BvD-Verbandstagen 2026 in Berlin wurde der Datenschutz Medienpreis (DAME) 2025 verliehen. Damit werden bereits zum neunten Mal journalistische und kreative Beiträge ausgezeichnet, die Datenschutzthemen auf innovative, verständliche und medienwirksame Weise vermitteln. Dadurch leisten sie einen Beitrag für den sicheren Umgang mit persönlichen Daten. Der DAME-Preis wurde vom Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e. V. ins Leben gerufen. Wir präsentieren die Siegerbeiträge.
  • Babys und Kleinkinder sind ein fester Bestandteil vieler sogenannter Family-Influencing-Accounts. Damit sind Influencer*innen gemeint, die ihren Familienalltag teilen und dabei kommerzielle Interessen verfolgen. Nun ist eine neue Studie erschienen, die erstmals systematisch untersucht, wie Kinder im Alter bis fünf Jahre in solchen monetarisierten Profilen auf Social-Media-Plattformen dargestellt werden. Die Studie wurde vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut durchgeführt und von fünf Landesmedienanstalten durch Drittmittel unterstützt.