klicksafe-News

  • Die Zahl der Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder in Deutschland ist erneut angestiegen. Der deutlichste Zuwachs zeigt sich dabei im Bereich der Taten ohne Körperkontakt. Dazu gehören beispielsweise Fälle von Cybergrooming sowie sexuelle Gewalt gegen Kinder in Messengern oder im Videochat. Dies geht aus dem heute veröffentlichten „Bundeslagebild Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen 2025“ des Bundeskriminalamts hervor. Wir erklären, welche Gefahren es im Internet gibt, und stellen Ihnen passende Materialien zur Verfügung, um Kinder und Jugendliche zu schützen.
  • Erst gute Laune, dann ein schlechtes Gewissen: So beschreiben viele Jugendliche das Scrollen durch ihren Social-Media-Feed in der neuen JIMplus-Studie. Drei von vier Jugendlichen geben an, dass Social Media sie von Dingen ablenke, die sie eigentlich tun sollten. Und die Hälfte der 14- bis 17-jährigen Befragten sagte, dass ihnen durch die Mediennutzung Zeit für Erholung und Freizeitaktivitäten fehle. Auf der anderen Seite bieten die Plattformen für 82 Prozent einen wichtigen Zugang zu Wissen und etwa die Hälfte der Befragten berichtete, sich dort verstanden zu fühlen. Die aktuelle JIMplus-Studie 2026 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) zeigt, wie Jugendliche die Chancen und Belastungen digitaler Medien erleben und welche Auswirkungen dies auf ihr digitales Wohlbefinden hat.
  • Der von Präsidentin von der Leyen eingesetzte Sonderausschuss zur Online-Sicherheit von Kindern hat seinen Bericht veröffentlicht. Der Sonderausschuss hatte den Auftrag, Empfehlungen für einen sicheren Umgang von Kindern und Jugendlichen mit dem Internet zu erarbeiten. Nicht zuletzt waren sicherlich auch die Diskussionen über mögliche Social-Media-Verbote in Deutschland und in anderen EU-Ländern ein Grund dafür, dass nun einheitliche europäische Regeln erarbeitet werden sollen. Wir geben einen Überblick, was in dem Bericht steht und ob ein Social-Media-Verbot in Europa nun wahrscheinlicher geworden ist.
  • Seit einigen Wochen kursieren Falschmeldungen zur Plattform Vinted in den sozialen Medien. Angeblich solle auf dem beliebten Verkaufsportal Kinderhandel stattfinden. Einige Videos zu diesen Falschmeldungen wurden millionenfach angesehen. Selbstverständlich kommen auch Kinder und Jugendliche, die auf Instagram, TikTok und YouTube unterwegs sind, mit diesen verstörenden Inhalten in Kontakt. Wir erklären, warum sich solche Falschmeldungen rasch verbreiten und wie wir Kinder und Jugendliche dabei unterstützen können, sie richtig einzuordnen.
  • Die Sommerferien haben in einigen Bundesländern bereits begonnen und in anderen stehen sie kurz bevor. Viele Pädagog*innen werden in den kommenden zwei Monaten auch die Vorbereitung auf das nächste Schuljahr in den Fokus nehmen. Gerne möchten wir sie dabei unterstützen, das Thema „Sicherheit in digitalen Medien“ in die Schulen zu bringen und gewähren daher noch bis Ende August 15 % Rabatt auf alle klicksafe-Materialien sowie die Versandkosten.
  • Der beliebte Messenger WhatsApp hat angekündigt, dass Nutzer*innen ab sofort Benutzernamen registrieren können. Bisher waren Accounts immer an eine Telefonnummer gebunden, die den anderen Kontakten auch angezeigt wurde. Auch zukünftig wird weiterhin zwingend eine Telefonnummer nötig sein, um einen WhatsApp-Account zu erstellen. Allerdings wird diese nicht mehr mit anderen Kontakten geteilt, insofern ein Benutzername eingetragen wurde. Wir erklären, warum dieses neue Funktion einerseits für mehr Sicherheit sorgt und andererseits zu neuen Problemen führen kann.
  • Zum 25. Mal wird dieses Jahr der TOMMI Games Award verliehen. Welche Spiele mit einem Preis ausgezeichnet werden, entscheidet eine Kinderjury. Alle Interessierten im Alter von acht bis sechzehn Jahren können sich ab sofort für die Teilnahme in der Jury bewerben. Außerdem können Publisher von Spielen, Apps und digitalen Lernangeboten noch bis zum 24. August ihre Produkte beim TOMMI einreichen.
  • Viele der weltweit meistgenutzten digitalen Dienste, wie Messenger, Suchmaschinen oder Streaming-Plattformen, stammen von internationalen Anbietern außerhalb der Europäischen Union. Sie gehören für viele Menschen zum Alltag. Häufig wird bei der Auswahl der Dienste nicht bewusst nach Alternativen gesucht. Dabei gibt es auch in Europa eine Vielzahl an Angeboten für Kommunikation, E-Mail, Navigation oder soziale Netzwerke. Diese können unter anderem im Hinblick auf Datenschutz, Transparenz, digitale Souveränität und die rechtliche Durchsetzbarkeit von Nutzerrechten interessant sein. Wir stellen ausgewählte europäische Alternativen vor und zeigen, welche Dienste sich als praktische Alternative zu bekannten Anwendungen eignen.
  • Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat heute ihre Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Diese sollen künftig als Grundlage für das weitere Vorgehen der Bundesregierung und weiterer relevanter Akteure im Bereich des Kinder- und Jugendmedienschutzes dienen. Im Fokus stehen dabei 56 Empfehlungen, die den Schutz, die Teilhabe und die Befähigung von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt gewährleisten sollen. Dabei sind auch die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen, etwa aus dem klicksafe Youth Panel, in die Empfehlungen eingeflossen.
  • Mit der neuen Funktion „Instants“ können Instagram-Nutzer*innen spontane Foto- und Videoaufnahmen direkt mit ausgewählten Kontakten teilen. Ähnlich wie bei anderen Apps, die auf schnelle und authentische Einblicke in den Alltag setzen, können dabei auch Risiken für Kinder und Jugendliche entstehen. So besteht etwa die Gefahr, dass sie sensible Informationen preisgeben oder den Überblick darüber verlieren, wer ihre Inhalte sehen kann. Eltern sollten daher wissen, wie Instants funktioniert, welche Einstellungsmöglichkeiten es gibt und welche Themen sie mit ihrem Kind besprechen sollten.